Manches mache ich richtig, einiges kann ich gut, gelegentlich finde ich Fehler und bei letzterem sollte ich mich verbessern.
Auch wenn ich mich an den besten Investoren weiterbilde – zwischen lesen, lernen und selbst umsetzen ist oft ein mühsamer Weg 🥾
Ein paar Tipps von Charlie Munger 📚
https://www.dia-vorsorge.de/aktienanlage-zwoelf-tipps-einer-legende/
Als ich versuchte meine Investments am Norwegischen Staatsfonds zu orientieren, musste ich bei 160 Positionen feststellen dass mein Erinnerungsvermögen beschränkt ist. Die Unternehmen im Portfolio hatten eine Grenze erreicht um bei Nachrichten sicher zu sein ob das im Depot oder nur auf einer Watchlist ist. Geschweige denn dass man sich wirklich detailliert mit diesen beschäftigen kann. Erschwerend kamen die Dividendenspesen von Flatex, die aber mittlerweile seit Oktober 2025 eingestellt wurden.
Also zog ich die Reißleine und bin nun wieder bei 50 Positionen. Die Beschränkung auf Aktien, Bitcoin und Gold sorgt aber für die gewünschte Einfachheit. Auch der Weg mit 3 ETF erscheint mir richtig. Keine komplexen Finanzprodukte, keine Hebel, kein Margin Kredit, etc. sind auch für mich der richtige Weg ☺️
Ray Dalio fasst es passend zusammen…
Ich bin aber eben auch offen für Neues und ohne dieser Eigenschaft wäre ich nie zu meinen Bergtouren gekommen, hätte mich nicht für Fotografie und Literatur begeistern können. Ohne Mut für Veränderung hätte es auch keinen Start in die finanzielle Unabhängigkeit gegeben.
Bei den Investments versuche ich nun mehr Beständigkeit zu finden. Die Brücke dazu sollen die Unternehmen geben wo ich mehr als 1 TEUR netto Einkommen erzielen kann…
Bei 3M hatte es aber nach der Dividendenkürzung eben nicht geklappt. Coca-Cola kommt noch im Dezember ✅
Bei Johnson & Johnson werden nur ein paar Euros mit dem Dollar-Wechselkurs in 2025 fehlen. Das sollte 2026 auch mit Kimberly-Clark (Nachkauf) und Procter & Gamble klappen.
Das wären dann 12 relevante Einzelaktien „für die Ewigkeit“ – zumindest sehe ich langfristig deren Geschäftsmodelle gesichert 😉
Davon noch Bitcoin und Gold als Reserve 🧡 die GAMS-Unternehmen (Google, Apple, Microsoft und SAP) für den Tech Sektor und passiv etwas sparen in 3 ETF / 2 Fonds als Fundament 🏡
Ein bisschen sind das schon wieder die guten Vorsätze für 2026 🥂
Zumindest bringt der Dezember bereits die ersten Schritte für 2026. Steuerlich sehe ich auch keinen Handlungsbedarf und Mr. Market soll mal machen 😊
Sollte ich bei den Investments nichts verändern, dann muss ich noch mit etwas geringeren Einkommen in 2026 klar kommen…
Sonntag diesmal etwas aus den Resten – 2 Semmelknödel, Nudeln dazu, Sardinen, 1/2 Tomatendose, Sud vom Teufelsroller und der Fisch-Eintopf ist fertig 🥘
Ich wünsche Euch einen guten und erfolgreichen Start in die erste Dezemberwoche 🍀
Adventliche Grüße aus dem Weinviertel
Bergfahrten






Hallo Christian,
liege ich richtig dass du mit Betriebsvermögen dein investiertes Eigenkapital bezeichnest?
Eigentlich sind ja darunter sämtliches Vermögen eines Betriebes zu verstehen, also alle Wirtschaftsgüter, die in einem funktionalen Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Tätigkeit eines Betriebes stehen und Eigentum des Betriebes darstellen.
LG
Robert
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Servus Christian,
Ein schöner Beitrag. Reflektion, Bewerten und Lernen sind wichtig. Wichtig ist dann, dass man das Learning auch in der Zukunft umsetzt.
Ein Gedanke und eine Frage:
Ich persönlich sehe bei Deinen Basisinvestments (1K Unternehmen) einen gewissen Home Bias. Sehr viel Firmen aus AT und der CH. Kann man machen, finde ich persönlich aber etwas zu konzentriert.
Und die Frage: Ich verstehe Deine Berechnung bei den Zielen für 2026 (Punkt 4) nicht. Welche Basis verwendest Du für die Berechnung des 4% Ziels? Dein Depot steht doch viel höher, wenn ich nicht irre? Letzte Woche hattest Du doch einen neuen HighScore berichtet? Sind da 757k€ nicht zu wenig?
Grüße in die Berge,
Schlumich
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Hallo Robert,
ja ich nenne meine Investments manchmal auch Betriebsvermögen oder Eigenkapital. Als Privatperson führe ich keine Bilanz im herkömmlichen Sinn. Den Aufwand den ich manchmal betreibe könnte mann schon als Einmann-Finanzbetrieb bezeichnen 😉
Meine Girokonto und private Kreditkarten berücksichtige ich jedenfalls nicht, auch nicht meine Rente, Pacht, Auto und wohnen am Bauernhof. Das ist nicht „flüssig und verfügbar“ zum investieren.
Liebe Grüße
Christian
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Hallo Schlumich,
Danke für dein Feedback. Ja, am WE ist mir aufgefallen dass ich mit der Einfachheit sehr gut leben kann aber die Beständigkeit der Investments noch Verbesserungspotential benötigt.
Betreffend AT: Es sind aktuell 26,5% zuhause investiert. Ich denke 1/4 ist für mich noch persönlich okay. Ich zahle dafür keine Quellensteuern und komme mit 27,5% Kapitalertragssteuer auf den worst case an Steuern. Die Informationen habe ich aus mehreren Quellen, keine Sprachbarrieren, kein Währungsrisiko. Im wesentlichen sind es Unternehmen die ich Nutze, Post, OMV, Versicherung, Gas- und Stromversorger.
Betreffend CH: Die Unternehmen arbeiten global, die Währung CHF finde ich attraktiv und von der Quellensteuer bekomme ich 20% jährlich zurück erstattet. Leider hatte ich einmal ABB verkauft – gleicher Fehler wie bei SIEMENS. Gewinne realisiert und versteuert statt steigende Kurse laufen lassen.
Betreffend Ziel: Die 4% sind die jährlich geplante Kurssteigerung bei Entnahme von 3% Dividenden. Die Basis war Depotwert von 2017 und hat sich in den letzten Jahren besser entwickelt als geplant. Habe somit einen Puffer für den nächsten Kursrutsch mit meiner Kalkulation von einer jährlichen Rendite +7%. Ich lege dir meine Datei bei…
Beste Grüße
Christian
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Lieber Christian
Dein Ziel 4 macht nicht viel Sinn, da du es nicht wirklich beeinflussen kannst (Mr Market wird entscheiden…)
Möchtest du nicht Ziele setzen auf die du einen massgeblichen Einfluss hast, z.b. Summe der Dividenden, maximale Anzahl Transaktionen oder ausgeglichene G/V Rechnung?
LG, Dominic
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Hallo Dominic,
die +4% Rendite p.a. halte ich seit 2021 und werde diese weiter verfolgen. Wenn ich den langfristigen Trend nicht schaffe, dann mache ich einen falschen Mix und nicht Mr. Market mit seinen Schwankungen. Siehe die letzten Absätze…
https://bergfahrten.com/strategie-ab-2018/
Die Summe der Dividenden kann 1 oder 2 Unternehmen entscheiden – Dividendenstreichung oder Kürzung. Maximale Transaktion ist nur eine Selbstbeschränkung was auch Mr. Market ganz anders verlangen kann. Eine ausgeglichene G/V schaffe ich indem ich meine Firmenpension, Steuerrückerstattung der Schweiz und Pachteinnahmen für Äcker dazu zähle, also keine Herausforderung.
Aber ich gebe dir Recht, wenn ich mehr Beständigkeit haben möchte sollte ich wenig Handeln. Da ich aber auch da nicht Mr. Market vorhersagen kann will ich mir dazu kein Ziel setzen.
Was ich geändert habe ist nicht mehr Einzelpositionen als jetzt, oder eben diese 50 und aktuell habe ich 51. Damit habe ich die Diversifikation von den Positionen begrenzt – das habe ich eben neu dazu genommen. Wenn ich beständig meinen Positionen halten will passt das auch so recht gut.
Danke für deine Vorschläge und Liebe Grüße
Christian
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