Steine bewegen sich selten und die nächste Hitzewelle 2024 hat Wien, und somit auch das Weinviertel erreicht ☀️
Die Landwirtschaft läuft seit Tagen auf vollen Touren mit der Ernte. Wer nicht muss, der sucht sich schattige und stille Plätze. Nur nicht allzu viel Bewegung und Aktivität bei diesen Temperaturen. Darin liegt auch das Stichwort für diesen finanziellen Beitrag 😎
Was wäre wenn ich bis zum Jahresende mein Portfolio liegen lasse – ausgenommen noch den Test für den Bundesschatz. Keine Verkäufe oder Käufe mehr für 2024 ausgenommen von automatisierten Sparplänen?
Mr. Market wäre es egal, Gold oder Bitcoin natürlich auch. Mein Betriebsvermögen hat sich seit meiner finanziellen Unabhängigkeit in Phasen entwickelt – obwohl ich in der Zeit die Dividenden für meine Lebenskosten entnommen habe 🍀
Im ersten Halbjahr habe ich einige Veränderungen vorgenommen – aktuell bin ich aber mit meinem Portfolio zufrieden…
Unvorstellbar, seit 1980 immer aktiv im Job, Bergsteigen und Finanzen und nun 6 Monate nix tun? Ist das möglich? Persönlich glaube ich dass es meinem Portfolio gut tun würde, weiterhin zwar Nachrichten verfolgen, Dividenden kassieren und Monatsabschlüsse machen – aber keine Veränderungen.
Eigentlich ist für 2024 auch genug passiert…
Eigentlich müsste ich nur meine Strategie von Gold und Bitcoin auf Aktien und Index ETFs zu übertragen. Ich werde das versuchen und lasse Mr. Market seinen Job machen und schaue im zu 🤔
Was wird in den nächsten Monaten passieren – J.P. Morgan Senior würde als zukünftige Prognose sagen „Er wird schwanken“…
Das ist eine gute Vorhersage. Wetten nehme ich an, ob ich die „Ruhe“ vertrage und es schaffen kann 🍀
Ich wünsche Euch eine angenehme und trotzdem erfolgreiche Woche 👍
Beste Grüße
Bergfahrten






Hallo Christian!
Man meint echt, dass Du gelegentlich die Gedanken Deiner Leser sehen kannst. 🙂
Ähnliches ging mir auch durch den Kopf, wenn dann die sechste Stelle erreicht (Depotwert) und das Vorjahr an Dividenden übertroffen wurde. Wenn nicht alles gegen mich läuft, sollte das im September der Fall sein.
Die ersten 6. Monate, viel geackert und gemacht, um die Sparrate zu pushen #vonnichtskommtnichts, und Mr. Market tat sein Übriges.
Hätte diese Entwicklung, wenn man mich im Januar gefragt hätte, so früh nicht erwartet. Aber freut natürlich, merke aber auch je näher ich den Zielen für 2024 komme, dass ich mal eine Pause brauche.
Hier beginne nun die Sommerferien, sind diese vorbei, bin dann ich bzw. wir dran… 🙂
Aber mal sehen, ggf. die sechste Stelle, noch absichern dann, damit diese auch am Jahresende dort noch steht. 😉
Ab heute zwei Tage Spätschicht, da muss Mr. Market, sowieso ohne mich seine Arbeit verrichten. Hat also auch sein gutes. 😋
Lass es Dir gut gehen!
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Hallo Christian,
darin liegt auch meine individuelle Herausforderung. Ich habe mir für die nächsten 6 Monate auch vorgenommen, erstmal nichts mehr zu unternehmen und wieder meine „Investitionskasse“ aufzufüllen.
Beruhigend zu wissen, dass es anderen Investoren ähnlich geht.
Danke für deinen persönlichen Einblick!
Gruß
Julian
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Hallo Roger,
nee, Gedanken meiner Leser kenne ich sicher nicht.
Aber bei dir sind des die 100K und bei mir nun die 800K wo wieder zusätzliche Entspannung angekommen ist. Pause, Hitze und Sommer sind sicher auch ein Faktor der das ausgelöst hat. Auch dass ich heuer bereits 67 Verkäufe gemacht habe – normalerweise waren es 2018 gab es 7
2019 waren es 20
2020 waren es 22
2021 waren es 18
2022 waren 27
2023 waren es 12
Ich drücke dir die Daumen für deine Ziele, eine ruhige Schicht und ja, lassen wir Mr. Market seine Arbeit machen.
Danke und herzliche Grüße
Christian
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Hallo Julian,
Investitionskassa oder Liquidität auffüllen ist auch kein Fehler. Bei mir wäre es eben den Margin Kredit langsam bis Jahresende auf Null zu bringen.
Mal sehen ob ich es schaffe – persönlich NEIN zu sagen für Verkäufe oder Käufe – das finde ich persönlich schwierig.
Viel Erfolg für das 2. Halbjahr und deine Ziele!
Beste Grüße
Christian
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Hallo Christian
Ich finde du hast 2024 bisher vieles richtig gemacht und glaube erhlich gesagt nicht daran, dass du die Füsse bis Ende 2024 hochlegen, bzw. die Hände stillhalten kannst 🙂
Ich würde an deiner Stelle das Depot wohl weiter konsolidieren und deine Mini-Positionen verkaufen. Irgendwo EUR 1,85 oder 4,74 an Dividenden zu verbuchen, ist doch eines Privatiers mit deinem Vermögen nicht würdig und sieht stark nach Beschäftigungstherapie aus …
Mein Rat: Alle Positionen verkaufen, bei denen du nicht mind. 100 EUR Dividende pro Jahr kassierst und mit dem freigewordenen Kapital den unsäglichen (und teuren) Margin-Kredit wieder loswerden. Falls noch was übrig bleibt –> Vanguard All World.
Herzliche Grüsse & einen schönen Sommer!
AliPay
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Hallo AliPay,
Danke für deinen Vorschlag den ich durchaus bestätigen kann.
In meinem Hinterkopf liegen auch 20 Investments ohne den kleinen – nur würde ich das erst umsetzen wenn ich wieder ein monatliches fixes Einkommen, also ab 2030 erhalte.
Vielleicht passiert das auch früher. Für 2024 waren es genug Schritte von ca. 165 auf 100 Positionen zu reduzieren. Der Margin Kredit sollte bis Jahresende auch aus ausbezahlten Darlehen bedient werden können. Wenn die ausfallen muss ich sowieso Plan B erstellen.
Was ab 2025 passiert ist noch etwas Zeit.
Beste Grüße und auch dir einen schönen Sommer ☀️
Bergfahrten
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Hallo Christian, ich würde darauf wetten, dass es genauso unahrscheinlich ist, dass Du Dein Depot bis Sylvester unangetastet lässt, als dass es bei +30 Grad in Wien schneit. Ich glaube länger als 4 Wochen hast Du das in der Vergangenheit nicht geschafft, die Füße hochzulegen.
Ich dachte heute, mal bei Christian vorbeischauen, ist ja bestimmt schon fast 2 Wochen her seit dem letzten Handeln und mal schauen was er gekauft oder verkauft hat.
Jetzt stellt sich nur die Frage war das gut oder schlecht die vielen Orders. Manche Käufe und Verkäufe waren mit Sicherheit gut, die anderen überhastet. Ich verfolge eher die Startegie der ruhigen Hand. Da schafft man dann auch über die Jahre Renditen von über 700%. Leider nicht bei allen Werten. Wer aber zu nervös ist ist und immergleich verkauft, wird nie in den Genuß dieser Renditen kommen.
Aber wer nicht still sitzen kann…………
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Hallo Star,
naja, deine 700% habe ich wirklich nicht im Depot – nur >600% mit Novo Nordisk 😉
Aber herzlichen Glückwunsch!
Beste Grüße
Bergfahrten
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Ich schließe mich da an, Christian. Du wirst es nie und nimmer schaffen auch nur Ansatzweise bis Ende des Jahres NICHTS zu machen. Irgendwann wird Dir langweilig und Du analysierst wieder, wie Du alles optimieren kannst. Aber das macht Dich auch aus! 🙂 Wenn ich nur Ansatzweise so ein Depot wie Du hätte, würde ich einen Schiss auf alle Optimierungsmaßnahmen oder eine noch größere Rendite geben. Ich würde alle meine akribischen Dividendeneingangsbücher in den Ofen werfen, ne Flasche Wein entkorken und mir anständig einen anbraten und das Leben genießen.
Gruß
Stephan
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Hi Stephan,
möglicherweise liegt die Größe des Depots auch am Altersunterschied 😉
Die Wetten in den Kommentaren sind nun wohl ausgeglichen:
Ja, ich schaffe es: Roger, Julian und ich
Nein, das wird nix: AliPay, Star und Du (Stephan)
Mal sehen ob es mir gelingt. Leider werde ich oft guten Ideen haben und Mr. Market mir zu viele Vorschläge machen 😉
Lass dir den Wein schmecken, bei der Hitze trinke ich nur weiße Sommer-Spritzweine ☀️
Beste Grüße
Christian
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Hi Christian,
ich drücke dir zumindest ganz fest die Daumen, dass dir dein Vorhaben gelingt. Erfahrungsgemäß ist zu häufiges Handeln ja eher kontraproduktiv für das Depot. Mir selbst gelingt es mit ETFs deutlich besser. Bei einzelnen Aktien neige ich mehr zum Handeln. Von daher gehe ich immer mehr zu ETFs über. Aber das ist halt mein Weg. Ich will dich hier nicht für ETFs missionieren. 🙂
Es macht weiterhin Spaß deinem Blog zu folgen. Wieder mal ein schöner Artikel mit guten Gedanken von dir.
Liebe Grüße aus Hamburg,
Matthias
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Moin
Nie und nimmer schaffst du das.
Es sei denn, du kappst das Internet schmeißt Smartphone und Computer weg und schließt dich in den Keller ein.
MfG
Dirk
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Hallo Matthias,
Danke für die lieben Wünsche und es freut mich, dass dir mein Blog auch Spaß macht 🙂
Persönlich bin ich recht optimistisch für die Einzelinvestments einmal die Füße still zu halten – denn ich habe ja ein paar „Nebenschauplätze“.
– Den Margin Kredit abdecken
– Die Sparpläne wenn möglich bedienen und
– Staatsanleihen für 1 Monat beim Österreichischen Staat mit Bundesschätze zu parken
Generell finde ich die Index ETFs auch für mich hilfreich. So ein Grundrauschen oder Fundament mit dem Gesamten Markt abbilden zu können finde ich sehr gut. Wahrscheinlich ist sogar die Rendite dort besser – aber so genau nehme ich das nicht.
Ich schicke dir beste Wünsche in den Norden!
Liebe Grüße
Bergfahrten
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Hi,
Nicht nur „wahrscheinlich“ sondern die ETF-Rendite ist dramatisch besser als dein selbst zusammengewürfeltes Gesamtportfolio.
LG
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Hallo Dirk,
mein Bauernhof hat keinen Keller 😉
Wir werden sehen und schönes Wochenende!
Beste Grüße
Christian
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Hallo,
es gibt wie immer viele Möglichkeiten. Manche kaufen eben fertige ETFs, stecken Ihr Geld rein und bleiben aber immer abhängig und werden nie selbstständig. Andere führen eben Ihren eigenen Hedge Fonds. Dazwischen gibt es viele Kombinationen. Muss eben jeder für sich entscheiden – mir ist die persönliche Freiheit der Entscheidungen wichtig.
Beste Grüße
Bergfahrten
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Ich glaube die wenigsten ETF Befürworter sehen dass es ein Unterschied ist ob man für die „Zusatz“ Pension spart oder ob man die Dividenden für den Lebensunterhalt braucht. Es gibt gute ETF’s aber die Ausschüttungen sind normalerweise immer kleiner als die Dividenden guter Aktien. Man muss dann immer Teile der hoffentlich im Wert gestiegenen ETF’s verkaufen um einen ähnlichen Ertrag wie mit Dividenden zu erzielen. Es kann dann passieren, dass man ETF-Teile zu ungünstigen Zeiten verkaufen muß. Bei Kursrückgängen bleiben Dividenden normalerweise unverändert. Kann man daher aussitzen. Also meiner Meinung nach eher Aktien statt ETF’s kaufen bis die laufenden Kosten auch mit einem geringeren ETF Ertrag bestritten werden können.
Grüsse aus NÖ von einem „Dividendenfreund“.
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Hallo an die Nachbarschaft in NÖ,
es gibt einige Gründe für Dividendenaktien. Dabei hält man eine Unternehmensbeteiligung während beim ETF man eben ein Wertpapier von einen Emittenten hat. Der Emittent kann schließlich auch bestimmen as mit genau diesem ETF passieren wird.
Bei der Aktien liegt alles in meiner/deiner Hand. Daher werde ich auch um die 70% an Aktien halten und meine 3 ETFs wohl nicht höher auf 15% aufbauen. Aber diese Meinung kann sich auch wieder ändern und das ist der mittelfristige Stand für mich persönlich.
Das verkaufen ist sowohl bei Aktien als ETFs ähnlich gleich – wann brauche ich das Geld und wie ist die Stimmung am Markt. Da ist man dann wieder beim Market-Timing das ich überhaupt nicht kann – und will 🙂
Also bleiben wir beide wohl bei unseren guten Aktien und versuchen die besseren auszuwählen. Auch das ist schon eine Herausforderung!
Beste Grüße und ein heißes Wochenende ☀️
Christian / Bergfahrten
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