Gold auf Rekordhoch und KW 30 Dividenden Income

Hallo Zusammen,

ist es erstaunlich dass Gold seinen Rekordwert erreicht hat? Eigentlich nicht weil Covid-19 noch immer in den USA, Brasilien und weniger bekannten Ländern deutlich negative Auswirkungen zeigt.

Und warum fallen aktuell wenig bis kaum die Börsenkurse? Die Finanzmärkte brachen im Februar / März 2020 ein weil sich das Virus nicht auf China beschränkt hatte. Mit viel Volatilität und starken Kursverlusten korrigierte der Markt. Und aktuell sind Tech-Werte höher als zuvor und weniger betroffene Branchen sind zumindest am Jahresbeginn.

Die FED und viele Nationalbanken pumpten Geld in den Markt – und der einfachste und flexibelste Weg ist nunmal der Aktienmarkt. Und bei Gold wirkt sich nun ein paar Monate später die Verunsicherung bei Mr. Market. Dann noch Donald Trump und seine Wahl, Angst vor einer Zweiten Welle von Corona und vieles mehr.

Goldkommentar von Finanzen.net

Sogar unsere öffentlich rechtlicher ORF berichtete zum Thema Goldpreis…

Goldpreis auf Allzeithoch

„Gold ist wegen der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise so teuer wie noch nie. In der Nacht auf heute stieg der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) bis auf 1.944,71 Dollar. Analysten erwarten, dass bald die Marke von 2.000 Dollar pro Unze überschritten werden könnte. Das bisherige Allzeithoch beim Goldpreis lag bei 1921,18 Dollar pro Unze und wurde im September 2011 erreicht.

Der Goldpreis zog in diesem Jahr bereits um etwas mehr als ein Viertel an, wobei er vor allem seit Mitte Juni stark zulegte. Zu Beginn des Crashs an den Finanzmärkten infolge der Pandemie hatte Gold sogar an Wert verloren, obwohl das Edelmetall als Krisenwährung gilt. Mitte März kostete eine Feinunze zeitweise weniger als 1.500 Dollar.

Gold ist zurzeit aufgrund mehrerer Entwicklungen unter Anlegern sehr beliebt. Ein Hauptgrund ist die Pandemie mit ihren drastischen wirtschaftlichen Folgen. Dazu gehören die hohe Unsicherheit über den Fortgang der Krise, die stark steigende Verschuldung von Staaten und Unternehmen sowie die anhaltend niedrigen Zinsen auf der Welt.“

red, ORF.at/Agenturen

Gold im ORF Bericht vom 28. Juli 2020

Meine persönlichen Investments betreffend Gold lasse ich trotzdem fast unverändert. Etwas „sell on good news“ passiert trotzdem noch diese Woche. Ich werde 2,25 OZ an Jahres-Edition Münzen in Gold verkaufen weil ich das für eine Sanierung in meinem Bauernhof im Herbst benötige.

Es gab schon einen Beitrag dass ich ein Dach in meinem Bauernhof austauschen lasse. Die Finanzierung bis Oktober läuft bereits an und die Goldmünzen ist der 3. Punkt von insgesamt 7 Schritten…

FinanzanlageDatumGesamtwertReduktionAnmerkungEinkommen p.a.ok
Notgroschen01.01.202010.000,005.000,0050% bleibt keine Reduktion
Goldmünzen29.07.202021.000,003.500,002,25 Unzen Verkaufkeine Reduktion
Liquidität / Sparplan13.07.20203.000,002.500,002 ING Sparpläne storniertkeine Reduktion
Thesaurierter ETF2.000,002.000,00Verkauf IE00BCBJG560keine Reduktion
Aktienanleihe Ende20.08.20204.500,004.500,00Kupon Zinssatz 7,25%235,32
JP Morgan Fonds2.000,002.000,002/5/8/11 Zahlung 15 EUR60,00
ETFs bei DEGIRO6.500,006.500,00HJ 4 Div./Immo ETFs 84 EUR 168,00
26.000,00463,32
1,8 %

Im September werde ich die jährliche Unze eines Wiener Philharmonikers 2020 für meinen Sparplan kaufen. Damit werde ich das Kalenderjahr somit mit 12 Unzen abschließen.

So schaut meine „Sicherheit“ für meine Finanzen anstatt einer üblichen „Versicherung“ aus 🥰

Verkauf Munich Re und Nachkauf U.S. Bancorp

Eine Miniportion mit Gewinn verkauft und meine U.S. Bancorp auf „runde“ 100 Stück erhöht…

DatumUhrzeProduktISINBeschreibungÄnderung
28-07-202016:41U.S. BANCORP COMMON STUS9029733048Währungswechsel (Einbuchung)USD360,00
28-07-202016:41U.S. BANCORP COMMON STUS9029733048Währungswechsel (Ausbuchung)EUR-307,68
28-07-202016:41U.S. BANCORP COMMON STUS9029733048TransaktionsgebührEUR-0,50
28-07-202016:41U.S. BANCORP COMMON STUS9029733048TransaktionsgebührEUR-0,03
28-07-202016:41U.S. BANCORP COMMON STUS9029733048Kauf 10 zu je 36 USD (US9029733048)USD-360,00
28-07-202016:21MUENCHENER RUECKVERSICHERUNGS GESELLS…DE0008430026TransaktionsgebührEUR-2,00
28-07-202016:21MUENCHENER RUECKVERSICHERUNGS GESELLS…DE0008430026TransaktionsgebührEUR-0,07
28-07-202016:21MUENCHENER RUECKVERSICHERUNGS GESELLS…DE0008430026Verkauf 1 zu je 235 EUR (DE0008430026)EUR235,00

Der Kaufkurs für Munich RE war EUR 171 vom 04. April 2020 ✅

KW 30 Dividenden Income

Es war eine wenig spektakuläre Woche, ein bisschen passend zum Juli wie Urlaubszeit im Sommer 😉

Leider fehlt auch seit letzter Woche bei Degiro die Buchungen der Wechselkurse von USD auf EUR. Mein Mail ist noch in Bearbeitung. Daher gibt es diesmal nur den Kalender…

Diese Woche ist General Electric eingetroffen. Die Bank von Nova Scotia und ETFs sollten auch noch kommen. Für mein Darlehen hat die Grüne Erde EUR 150 auf mein Girokonto als Zinsen überwiesen. Es wird also ein guter Juli!

Der nächste Beitrag ist wohl der Monatsabschluss am Wochenende und damit entfällt ein extra Bericht für die KW 31 😉

Viel Erfolg und sommerliche Grüße ☀️

Bergfahrten

20 Kommentare zu „Gold auf Rekordhoch und KW 30 Dividenden Income

  1. Vielleicht gibt´s auf deinem Hof ja eine Vermietmöglichkeit (Unterstellung für Wohnmobil, Wohnwagen, Oldtimer)? um in folge einen Teil der Dachsanierung steuerlich geltend zu machen?

    lg

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  2. Hallo Markus,

    Danke für deinen Vorschlag! Es ist wohl eine interessante Idee wobei hier in der Gegend jeder Garten, Schuppen, Garagen, Werkstatt etc. wohl selbst hat weil es eben von Landwirtschaftlichen Betrieben oder Einfamilienhäuser mit Garten bewohnt ist.

    Betreffend Steuer habe ich da aber sicher keine Chance. Ich bezahle zwar 27,5% Kapitalertragssteuer und Krankenversicherung aber das kann nicht reduziert werden. Und mit der Einkommensteuer bin ich auf 0 weil ich unter 11 TEUR jährlich verdiene. Somit kann man keine Steuern zurückholen. Aber auf das bin ich auch erst draufgekommen als ich in die finanzielle Freiheit gestartet bin 😉

    Liebe Grüße
    Christian / Bergfahrten

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  3. Hallo Christian,

    hab mich in den letzten Tagen schon für Dich gefreut, wie sich der Goldpreis gerade entwickelt – das ist doch mal ein ideales Timing 😉 !

    Liebe Grüße

    Katrin

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  4. servus, warum verkaufst du denn eine einzige aktie (mürück) an der du nach abzug der gebühren ca 60-65 euro gewinn machst? das verstehe ich nicht.

    zum blog: ich schaue hier jeden tag auf die seite damit ich immer zu den ersten gehöre die die neuigkeiten sehen. weiter so

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  5. Liebe Katrin,

    die Entscheidung Gold ins Portfolio zu nehmen war wohl glücklich vom Zeitpunkt. Da ich mich aber nicht mit dem Goldkurs stressen lassen will plane ich jährlich einen Nachkauf. Habe das auch eher als Sparplan wie das Bausparen geplant und Gold als Anlageklasse ist für mich bis 5-10% ok.

    Lieber Grüße
    Christian

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  6. Hallo Torsten,

    Also wenn ich 10 oder mehr Munich Re gehabt hätte wäre die Position wohl nicht zur Disposition und Verkauf gelaufen. Das eine Stück macht aber administrative Arbeit. Ich warte also dass die der Kurs mal unter 200 EUR entwickelt und dann lege ich mir eine nennenswerte Depotposition zu. Vielleicht klappt es – vielleicht dauert es lange – vielleicht klappt es nicht, das wird Mr. Market entscheiden.

    Danke dass du in meinem Blog vorbeischaust und ich hoffe du findest öfters etwas.

    Liebe Grüße
    Christian / Bergfahrten

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  7. Hallo Christian,

    Munich Re sehe ich langfristig als einen sehr stabilen Dividendenwert mit hervorragendem (konservativen Management) an, dessen Geschäftsmodell relativ krisenfest ist. Wann der richtige Einstiegszeitpunkt ist, ist natürlich Geschmacksache.
    Mit meiner kleinen Position von 25 Anteilen habe ich einen kumulierten Einstiegskurs von ca. 179€ (Erstkauf vor ein paar Jahren), und ich plane definitiv weitere Nachkäufe, wobei Kurse von 215€ – 220€ in meinem Korridor liegen würden. Tiefer wäre natürlich noch besser :-). Wie du sagst, mal sehen was Mr. Market uns so anbietet…

    Bei Banken bin ich etwas zurückhaltend, weil die Dividendensicherheit in der Branche oft nicht gegeben ist (einige US und CAN Ausnahmen mal abgesehen). Wells Fargo war mit dem 80% Cut mal wieder ein Beispiel. Abgesehen von dem EZB Druck auf alle europäischen Banken, bis 2021 keine Dividenden zu zahlen…

    Wünsche Dir weiter viel Erfolg, auch bei deinen Sanierungsprojekten!

    Viele Grüße,
    Susanne

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  8. Hallo Susanne,

    Glückwunsch zu deinen 25 Munich Re! Obwohl es ein stabiler Dividendenwert ist schwankt der Kurs doch je nach Nachrichten- und Stimmungslage. Also Optimist wird es wieder Gelegenheiten geben um einzusteigen oder zu erhöhen.

    Tja, meine Banken sind leider in der Vergangenheit gewachsen. Und die EZB machte eine Empfehlung und es hat nur ein paar Tage gedauert bis alle diesem „Wunsch“ Folge geleistet haben.

    Eigentlich habe ich viele Banken weil z.B. die HSBC eine britische Bank mit viel Asiengeschäft ist. Und die Banco Santander auch in Südamerika Geschäfte macht. Und ING eine der größten Onlinebanken ist. Also immer ein Grund um Sie im Depot zu haben – aber generell die fehlende Banken-Stabilität dabei übersehen. Mein Fehler. Naja, zumindest habe ich Geduld und korrigiere es wenn die Kurse akzeptabel sind und herschenken werde ich sie jetzt auch nicht 😉

    Stimme dir also in beiden Punkten voll zu! Und Danke für mein neues Dach. Bin mal glücklich dass der 100jährige Holzdachstuhl noch ok war. Aber 2020 ist wieder nicht geeignet für meine geplante finanzielle Konsolidierung, leider 😊

    Viele Grüße
    Christian / Bergfahrten

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  9. Hallo Bergfahrten.
    Wenn du ein Geringverdiener bist, solltest du deine Kapitalerträge mit dem persönlichen Steuersatz versteuern. Ist eine legale Option. Kannst ja einfach die Vorausberechnung auf beide Arten machen und dann die für dich günstigere Möglichkeit wählen. Kann sein dass du dann deutlich weniger Steuer zahlst. Einen Versuch ist es Wert und für einen persönlichen Steuersatz von 27,5 muß man schon recht viel verdienen.
    LG.L.

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  10. Hallo L.,

    Danke für die Info!

    Dass man seine Einkommensteuererklärung zusammenfassen kann hatte ich schon mal erfahren. Das Problem ist aber nach meinem Wissenstand, dass das unter 27,5% sich eben positiv auswirkt aber über 27,5% natürlich negativ bis zum maximalen Steuersatz sich erhöht. Und ich bezweifle dass man sich „das Beste aller zwei Welten“ auswählen kann? Einmal umgestellt, für immer dabei? Bin aber eher steuerlich ein Dummy und fahre deshalb vorsichtig 🙂

    Daher habe ich meine Steuererklärung nicht umgestellt und meine steuerliche „Kalkulation“ basiert auf den 27,5% KESt. Mal sehen, vielleicht kommt das in der Regierungsvereinbarung geplante Änderung dass man nach einer Frist Verkaufsgewinne nicht mehr besteuern muss. Mal sehen wie sich das weiter entwickelt.

    Liebe Grüße
    Christian

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  11. Hallo Bergfahrten.

    Bis ca. 46.500,00 fährst du mit dem persönlichen Steuersatz besser (sogar etwas mehr wenn man SV, Freibeträge usw. berücksichtigt). FA-online berechnet das auf den cent genau unter „Vorausberechnung“ – muß man dann nicht so abschicken – kann man wieder auf „normal“ zurückstellen wenn einem das Ergebnis nicht gefällt. Die Umstellung ist jährlich möglich, ich glaube sogar es ist keine Voreinstellung und man muß jährlich wählen – im Zweifel einfach am FA nachfragen – ich glaube auch nicht alles was ich lese :-). Möglicherweise geht das auch rückwirkend – einfach am FA fragen.

    Bemessungsgrundlage für den Durchschnittssteuersatz bei 46.500,00 €

    0 % für die ersten …………. 11.000,00 0,00 €
    25 % für die weiteren ………… 7.000,00 1.750,00 €
    35 % für die weiteren ……….. 13.000,00 4.550,00 €
    42 % für die restlichen ……… 15.500,00 6.510,00 €

    Durchschnittssteuersatz
    27,55 % von ………………… 46.500,00 12.810,00 €

    LG. L.

    p.s. Die ersten 15% von USA usw. bekommt man aber natürlich nicht zurück.

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  12. Hallo L.,

    hast du das live praktiziert oder ist es deine Theorie?

    Diese Steuerbemessung für die Einkommensteuer kenne ich auch. Die Einkommensteuer dieser Tabelle verstehe ich aber additiv zu der fixen KESt. von 27,5% dazu. Es sind ja auch zwei unterschiedliche Steuern.
    Meine Brutto KESt. wäre dann mein Einkommen. Also letztes Jahr hätte ich ca. 18.500 netto, das wären inkl. 27,5% KESt wohl ca. 25.500 Brutto. Wenn ich dann noch die Quellensteuern dazurechne bin ich wohl bei ca. 28-29 TEUR. Und dafür müsste ich dafür extra Einkommensteuer bezahlen und statt der 27,5% KESt.?
    Also ich denke dass man dann beides bezahlt – z.B. in einem steuereinfachen Depot wo die Bank die KESt. direkt dem Finanzamt schickt!

    Nein, ich traue diesem FA-Thema nicht. Hier spart man ein paar 100 EUR und dafür kommen dann extra Steuern für SV usw.

    Aber Danke und interessant. Ich sollte besser versuchen die 46,5 TEUR Brutto einnehmen zu wollen – das wäre ja mal ein nettes langfristiges Ziel.

    Liebe Grüße
    Christian / Bergfahrten

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  13. Nein das ist keine Theorie. Du würdest statt ca 7000.- nur ca.- 6000.- pro Jahr an Steuern zahlen. Hängt natürlich auch von deinen SV-Zahlungen und Freibeträgen ab. Wenn du dem FA-Online Program nicht traust, einfach bei deinem nächsten Wien Besuch in Wien-Mitte einen Zwischenstopp machen und im FA beraten lassen. Kostet nichts und schadet auch nicht. Der bessere Plan ist natürlich dein Brutto zu verdoppeln.

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  14. Christian,
    Ich kenn mich mit österreichischen Steuern nicht aus, aber das dürfte wohl ähnlich sein wie in Deutschland. Hier in D würdest du bei 11000 alle Abgeltungssteuern abzgl der Quellensteuern wieder zurückbekommen, falls es bei den 11000 bleibt und sonst nix weiter an Einkünften dazukommt. Das wären dann geschaetzt 1100 euro. Überleg dir mal, wie viel Dachplatten du davon kaufen kannst. ( Das wären Pi Mal Daumen etwa 350 stueck, was einer Fläche von 22 Quadratmetern entspricht ! 🤔 )

    Wenn du dem FA nicht traust, dann lass dich doch mal 1 Std lang von einem Steuerberater beraten. Nur beraten, sag ihm , den Rest machst du selber. Das kostet dich dann vielleicht 150 euro, aber bedenke was du in den nächsten 10 Jahren einspart.

    Gefällt 1 Person

  15. Hallo Manfred,

    die Kapitalertragssteuer in AT sind fix 27,5%, d.h. wenn ich Einkommen aus Dividenden und Wertpapieren habe wird diese Steuer verrechnet. Dann gibt es die Einkommensteuer auf Gehalt, Pension etc. das sind die 0% für die ersten 11.000 und steigt dann eben bis auf 25%, 35%, 42%, und 50%.

    L. hat schon recht, ich kann es bei der nächsten Einkommensteuererklärung wohl selbst online versuchen. Vielleicht liegt es an mir dass ich mein „funktionierendes“ System nicht ändern will weil meistens eine andere Steuer oder Kosten entstehen. Beispiel – ich spare 1 TEUR an Steuer dafür, deswegen erhöht sich dann die Sozialversicherung?! Habe aber bis zum nächsten Frühling etwas Zeit und meine Kalkulation lasse ich mal unverändert.

    Bei einem Steuerberater war ich mal, schwafelte herum und im Endeffekt wollte er mir natürlich seine jährliche Dienstleistung verkaufen. Ich denke halt – hilf dir selbst, dann ist es ok und ich kann mir selbst helfen und bleibe unabhängig.

    Viele Grüße
    Christian / Bergfahrten

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  16. Hallo Christian,

    anbei ein Link für einen Artikel von Gedmad, der sich im Prinzip mit der Verrechnung von EkST und KST befasst. Nur geht es darin um eine Vorabbefreiung, die du aber nicht wählen musst/kannst. Die einbehaltene KST kann man aber auch beim Einreichen der Steuererklärung auf die EkST anrechnen lassen und man bekommt dann das Geld zurück. Ich kann natürlich nur für D sprechen.

    http://www.getmad.de/guenstigerpruefung

    VG

    Maximilian

    Gefällt 1 Person

  17. Hallo Maximilian,

    Danke für den Tipp! Sowas wie eine Günstigerprüfung wäre natürlich optimal. Ich habe natürlich keine Erfahrung mit Deutschen Finanzbeamten – das liest sich aber sehr fair für den einzelnen Steuerzahler.

    Meine Erfahrung in Österreich für Auskünfte war bisher erschütternd und die Unwissenheit dort hat mich nur mehr erheitert 😂
    Natürlich werden Steuerprüfungen dann professionell und korrekt durchgeführt – aber für Anfragen oder Informationen habe ich nur mehr gestaunt. Ein Beispiel – es gibt Crowd-Investments seit vielen Jahren, aber die korrekte Versteuerung ist vielen FA-Beamten was absolut unbekanntes.

    Es hat aber durchaus für mich einen jährlichen Adrenalin Schub meine Steuererklärung selbst zu machen 🤣

    Viele Grüße
    Christian / Bergfahrten

    Liken

  18. Hallo Christian,

    bin einmal der Frage _Verrechnung von KST und EkST_ in Ö nachgegangen und auf folgende österreichische Site gestoßen, die m.E. den Sachverhalt (ich bin aber kein Spezialist und mag den Text falsch interpretieren, deshalb überprüfen lassen) der Verrechnung beinhaltet:

    https://www.wko.at/service/steuern/Die-Besteuerung-von-Kapitalvermoegen1.html

    _Es besteht jedoch keine Verpflichtung, die (grundsätzlich endbesteuerten) Einkünfte aus Kapitalvermögen dem Sondersteuersatz zu unterwerfen. Der Steuerpflichtige kann in die Regelbesteuerung optieren und damit sämtliche in- und ausländische Einkünfte aus Kapitalvermögen (auch betriebliche) in die Veranlagung einbeziehen und zum Einkommensteuertarif besteuern._

    VG und viel Erfolg

    Maximilian

    Gefällt 1 Person

  19. Hallo Maximilian,

    Danke diese Seite (von der Wirtschaftskammer für Ihre Unternehmen) und es gibt diese Seite auch vom AT-Finanzamt. Beide sind mir bekannt aber für die Praxis der privaten Einkommensteuererklärung wenig hilfreich. Danke nochmals dafür!

    Ich habe lange Zeit z.B. keine 20% Quellensteuer von der Schweiz zurückgefordert. Als die Beträge relevant wurden habe ich es „gelernt“ und mach es nun seit 2015. Ist wirklich in der jährlichen Wiederholung ein Klacks wenn man es das erstmalig praktisch gemacht hat.

    Bei meiner Einkommensteuer- und Kapitalertragssteuererklärung ist es ähnlich. Es besteht wohl durchaus noch Optimierungsbedarf. Also werde ich für 2020 dies mal auf meine Prioritätenliste setzen. Diese investierte Zeit wird sicher etwas „Cash“ bringen!

    Die Realität sieht aus Finanzamt Seite aber aktuell so aus. Ich habe 2019 gut „verdient“ daher zahle ich heuer viel Steuer. Weiters wurde vom FA mein Einkommen für 2020 vorab um 4% einmal erhöht. Tatsache ist, ich werde wohl ca. 15% weniger in 2020 einnehmen. Es wird spannend sein wie sich das steuerlich auswirken kann. Naja, vielleicht bekomme ich nächstes Jahr sogar etwas retour 🤣

    Die finanzielle Unabhängigkeit ist ein Abenteuer – und das sollte sich jedem vorher bewusst sein. Wer keine Risiken eingehen will, zu knapp kalkuliert oder solche Steine nicht wegräumen will, der scheitert 🥴

    Schönes Wochenende ☀️
    Christian

    Liken

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