Gold auf Rekordhoch und KW 30 Dividenden Income

Hallo Zusammen,

ist es erstaunlich dass Gold seinen Rekordwert erreicht hat? Eigentlich nicht weil Covid-19 noch immer in den USA, Brasilien und weniger bekannten LĂ€ndern deutlich negative Auswirkungen zeigt.

Und warum fallen aktuell wenig bis kaum die Börsenkurse? Die FinanzmÀrkte brachen im Februar / MÀrz 2020 ein weil sich das Virus nicht auf China beschrÀnkt hatte. Mit viel VolatilitÀt und starken Kursverlusten korrigierte der Markt. Und aktuell sind Tech-Werte höher als zuvor und weniger betroffene Branchen sind zumindest am Jahresbeginn.

Die FED und viele Nationalbanken pumpten Geld in den Markt – und der einfachste und flexibelste Weg ist nunmal der Aktienmarkt. Und bei Gold wirkt sich nun ein paar Monate spĂ€ter die Verunsicherung bei Mr. Market. Dann noch Donald Trump und seine Wahl, Angst vor einer Zweiten Welle von Corona und vieles mehr.

Goldkommentar von Finanzen.net

Sogar unsere öffentlich rechtlicher ORF berichtete zum Thema Goldpreis…

Goldpreis auf Allzeithoch

„Gold ist wegen der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise so teuer wie noch nie. In der Nacht auf heute stieg der Preis fĂŒr eine Feinunze (31,1 Gramm) bis auf 1.944,71 Dollar. Analysten erwarten, dass bald die Marke von 2.000 Dollar pro Unze ĂŒberschritten werden könnte. Das bisherige Allzeithoch beim Goldpreis lag bei 1921,18 Dollar pro Unze und wurde im September 2011 erreicht.

Der Goldpreis zog in diesem Jahr bereits um etwas mehr als ein Viertel an, wobei er vor allem seit Mitte Juni stark zulegte. Zu Beginn des Crashs an den FinanzmÀrkten infolge der Pandemie hatte Gold sogar an Wert verloren, obwohl das Edelmetall als KrisenwÀhrung gilt. Mitte MÀrz kostete eine Feinunze zeitweise weniger als 1.500 Dollar.

Gold ist zurzeit aufgrund mehrerer Entwicklungen unter Anlegern sehr beliebt. Ein Hauptgrund ist die Pandemie mit ihren drastischen wirtschaftlichen Folgen. Dazu gehören die hohe Unsicherheit ĂŒber den Fortgang der Krise, die stark steigende Verschuldung von Staaten und Unternehmen sowie die anhaltend niedrigen Zinsen auf der Welt.“

red, ORF.at/Agenturen

Gold im ORF Bericht vom 28. Juli 2020

Meine persönlichen Investments betreffend Gold lasse ich trotzdem fast unverĂ€ndert. Etwas „sell on good news“ passiert trotzdem noch diese Woche. Ich werde 2,25 OZ an Jahres-Edition MĂŒnzen in Gold verkaufen weil ich das fĂŒr eine Sanierung in meinem Bauernhof im Herbst benötige.

Es gab schon einen Beitrag dass ich ein Dach in meinem Bauernhof austauschen lasse. Die Finanzierung bis Oktober lĂ€uft bereits an und die GoldmĂŒnzen ist der 3. Punkt von insgesamt 7 Schritten…

FinanzanlageDatumGesamtwertReduktionAnmerkungEinkommen p.a.ok
Notgroschen01.01.202010.000,005.000,0050% bleibt keine Reduktion✓
GoldmĂŒnzen29.07.202021.000,003.500,002,25 Unzen Verkaufkeine Reduktion
LiquiditĂ€t / Sparplan13.07.20203.000,002.500,002 ING SparplĂ€ne storniertkeine Reduktion✓
Thesaurierter ETF2.000,002.000,00Verkauf IE00BCBJG560keine Reduktion
Aktienanleihe Ende20.08.20204.500,004.500,00Kupon Zinssatz 7,25%235,32
JP Morgan Fonds2.000,002.000,002/5/8/11 Zahlung 15 EUR60,00
ETFs bei DEGIRO6.500,006.500,00HJ 4 Div./Immo ETFs 84 EUR 168,00
26.000,00463,32
1,8 %

Im September werde ich die jĂ€hrliche Unze eines Wiener Philharmonikers 2020 fĂŒr meinen Sparplan kaufen. Damit werde ich das Kalenderjahr somit mit 12 Unzen abschließen.

So schaut meine „Sicherheit“ fĂŒr meine Finanzen anstatt einer ĂŒblichen „Versicherung“ aus đŸ„°

Verkauf Munich Re und Nachkauf U.S. Bancorp

Eine Miniportion mit Gewinn verkauft und meine U.S. Bancorp auf „runde“ 100 StĂŒck erhöht…

DatumUhrzeProduktISINBeschreibungÄnderung
28-07-202016:41U.S. BANCORP COMMON STUS9029733048WĂ€hrungswechsel (Einbuchung)USD360,00
28-07-202016:41U.S. BANCORP COMMON STUS9029733048WĂ€hrungswechsel (Ausbuchung)EUR-307,68
28-07-202016:41U.S. BANCORP COMMON STUS9029733048TransaktionsgebĂŒhrEUR-0,50
28-07-202016:41U.S. BANCORP COMMON STUS9029733048TransaktionsgebĂŒhrEUR-0,03
28-07-202016:41U.S. BANCORP COMMON STUS9029733048Kauf 10 zu je 36 USD (US9029733048)USD-360,00
28-07-202016:21MUENCHENER RUECKVERSICHERUNGS GESELLS…DE0008430026TransaktionsgebĂŒhrEUR-2,00
28-07-202016:21MUENCHENER RUECKVERSICHERUNGS GESELLS…DE0008430026TransaktionsgebĂŒhrEUR-0,07
28-07-202016:21MUENCHENER RUECKVERSICHERUNGS GESELLS…DE0008430026Verkauf 1 zu je 235 EUR (DE0008430026)EUR235,00

Der Kaufkurs fĂŒr Munich RE war EUR 171 vom 04. April 2020 ✅

KW 30 Dividenden Income

Es war eine wenig spektakulĂ€re Woche, ein bisschen passend zum Juli wie Urlaubszeit im Sommer 😉

Leider fehlt auch seit letzter Woche bei Degiro die Buchungen der Wechselkurse von USD auf EUR. Mein Mail ist noch in Bearbeitung. Daher gibt es diesmal nur den Kalender…

Diese Woche ist General Electric eingetroffen. Die Bank von Nova Scotia und ETFs sollten auch noch kommen. FĂŒr mein Darlehen hat die GrĂŒne Erde EUR 150 auf mein Girokonto als Zinsen ĂŒberwiesen. Es wird also ein guter Juli!

Der nĂ€chste Beitrag ist wohl der Monatsabschluss am Wochenende und damit entfĂ€llt ein extra Bericht fĂŒr die KW 31 😉

Viel Erfolg und sommerliche GrĂŒĂŸe ☀

Bergfahrten

20 Kommentare zu „Gold auf Rekordhoch und KW 30 Dividenden Income

  1. Vielleicht gibtÂŽs auf deinem Hof ja eine Vermietmöglichkeit (Unterstellung fĂŒr Wohnmobil, Wohnwagen, Oldtimer)? um in folge einen Teil der Dachsanierung steuerlich geltend zu machen?

    lg

    GefÀllt 1 Person

  2. Hallo Markus,

    Danke fĂŒr deinen Vorschlag! Es ist wohl eine interessante Idee wobei hier in der Gegend jeder Garten, Schuppen, Garagen, Werkstatt etc. wohl selbst hat weil es eben von Landwirtschaftlichen Betrieben oder EinfamilienhĂ€user mit Garten bewohnt ist.

    Betreffend Steuer habe ich da aber sicher keine Chance. Ich bezahle zwar 27,5% Kapitalertragssteuer und Krankenversicherung aber das kann nicht reduziert werden. Und mit der Einkommensteuer bin ich auf 0 weil ich unter 11 TEUR jĂ€hrlich verdiene. Somit kann man keine Steuern zurĂŒckholen. Aber auf das bin ich auch erst draufgekommen als ich in die finanzielle Freiheit gestartet bin 😉

    Liebe GrĂŒĂŸe
    Christian / Bergfahrten

    GefÀllt 1 Person

  3. Hallo Christian,

    hab mich in den letzten Tagen schon fĂŒr Dich gefreut, wie sich der Goldpreis gerade entwickelt – das ist doch mal ein ideales Timing 😉 !

    Liebe GrĂŒĂŸe

    Katrin

    GefÀllt 1 Person

  4. servus, warum verkaufst du denn eine einzige aktie (mĂŒrĂŒck) an der du nach abzug der gebĂŒhren ca 60-65 euro gewinn machst? das verstehe ich nicht.

    zum blog: ich schaue hier jeden tag auf die seite damit ich immer zu den ersten gehöre die die neuigkeiten sehen. weiter so

    GefÀllt 1 Person

  5. Liebe Katrin,

    die Entscheidung Gold ins Portfolio zu nehmen war wohl glĂŒcklich vom Zeitpunkt. Da ich mich aber nicht mit dem Goldkurs stressen lassen will plane ich jĂ€hrlich einen Nachkauf. Habe das auch eher als Sparplan wie das Bausparen geplant und Gold als Anlageklasse ist fĂŒr mich bis 5-10% ok.

    Lieber GrĂŒĂŸe
    Christian

    Liken

  6. Hallo Torsten,

    Also wenn ich 10 oder mehr Munich Re gehabt hĂ€tte wĂ€re die Position wohl nicht zur Disposition und Verkauf gelaufen. Das eine StĂŒck macht aber administrative Arbeit. Ich warte also dass die der Kurs mal unter 200 EUR entwickelt und dann lege ich mir eine nennenswerte Depotposition zu. Vielleicht klappt es – vielleicht dauert es lange – vielleicht klappt es nicht, das wird Mr. Market entscheiden.

    Danke dass du in meinem Blog vorbeischaust und ich hoffe du findest öfters etwas.

    Liebe GrĂŒĂŸe
    Christian / Bergfahrten

    Liken

  7. Hallo Christian,

    Munich Re sehe ich langfristig als einen sehr stabilen Dividendenwert mit hervorragendem (konservativen Management) an, dessen GeschĂ€ftsmodell relativ krisenfest ist. Wann der richtige Einstiegszeitpunkt ist, ist natĂŒrlich Geschmacksache.
    Mit meiner kleinen Position von 25 Anteilen habe ich einen kumulierten Einstiegskurs von ca. 179€ (Erstkauf vor ein paar Jahren), und ich plane definitiv weitere NachkĂ€ufe, wobei Kurse von 215€ – 220€ in meinem Korridor liegen wĂŒrden. Tiefer wĂ€re natĂŒrlich noch besser :-). Wie du sagst, mal sehen was Mr. Market uns so anbietet…

    Bei Banken bin ich etwas zurĂŒckhaltend, weil die Dividendensicherheit in der Branche oft nicht gegeben ist (einige US und CAN Ausnahmen mal abgesehen). Wells Fargo war mit dem 80% Cut mal wieder ein Beispiel. Abgesehen von dem EZB Druck auf alle europĂ€ischen Banken, bis 2021 keine Dividenden zu zahlen…

    WĂŒnsche Dir weiter viel Erfolg, auch bei deinen Sanierungsprojekten!

    Viele GrĂŒĂŸe,
    Susanne

    GefÀllt 1 Person

  8. Hallo Susanne,

    GlĂŒckwunsch zu deinen 25 Munich Re! Obwohl es ein stabiler Dividendenwert ist schwankt der Kurs doch je nach Nachrichten- und Stimmungslage. Also Optimist wird es wieder Gelegenheiten geben um einzusteigen oder zu erhöhen.

    Tja, meine Banken sind leider in der Vergangenheit gewachsen. Und die EZB machte eine Empfehlung und es hat nur ein paar Tage gedauert bis alle diesem „Wunsch“ Folge geleistet haben.

    Eigentlich habe ich viele Banken weil z.B. die HSBC eine britische Bank mit viel AsiengeschĂ€ft ist. Und die Banco Santander auch in SĂŒdamerika GeschĂ€fte macht. Und ING eine der grĂ¶ĂŸten Onlinebanken ist. Also immer ein Grund um Sie im Depot zu haben – aber generell die fehlende Banken-StabilitĂ€t dabei ĂŒbersehen. Mein Fehler. Naja, zumindest habe ich Geduld und korrigiere es wenn die Kurse akzeptabel sind und herschenken werde ich sie jetzt auch nicht 😉

    Stimme dir also in beiden Punkten voll zu! Und Danke fĂŒr mein neues Dach. Bin mal glĂŒcklich dass der 100jĂ€hrige Holzdachstuhl noch ok war. Aber 2020 ist wieder nicht geeignet fĂŒr meine geplante finanzielle Konsolidierung, leider 😊

    Viele GrĂŒĂŸe
    Christian / Bergfahrten

    Liken

  9. Hallo Bergfahrten.
    Wenn du ein Geringverdiener bist, solltest du deine KapitalertrĂ€ge mit dem persönlichen Steuersatz versteuern. Ist eine legale Option. Kannst ja einfach die Vorausberechnung auf beide Arten machen und dann die fĂŒr dich gĂŒnstigere Möglichkeit wĂ€hlen. Kann sein dass du dann deutlich weniger Steuer zahlst. Einen Versuch ist es Wert und fĂŒr einen persönlichen Steuersatz von 27,5 muß man schon recht viel verdienen.
    LG.L.

    GefÀllt 1 Person

  10. Hallo L.,

    Danke fĂŒr die Info!

    Dass man seine EinkommensteuererklĂ€rung zusammenfassen kann hatte ich schon mal erfahren. Das Problem ist aber nach meinem Wissenstand, dass das unter 27,5% sich eben positiv auswirkt aber ĂŒber 27,5% natĂŒrlich negativ bis zum maximalen Steuersatz sich erhöht. Und ich bezweifle dass man sich „das Beste aller zwei Welten“ auswĂ€hlen kann? Einmal umgestellt, fĂŒr immer dabei? Bin aber eher steuerlich ein Dummy und fahre deshalb vorsichtig 🙂

    Daher habe ich meine SteuererklĂ€rung nicht umgestellt und meine steuerliche „Kalkulation“ basiert auf den 27,5% KESt. Mal sehen, vielleicht kommt das in der Regierungsvereinbarung geplante Änderung dass man nach einer Frist Verkaufsgewinne nicht mehr besteuern muss. Mal sehen wie sich das weiter entwickelt.

    Liebe GrĂŒĂŸe
    Christian

    Liken

  11. Hallo Bergfahrten.

    Bis ca. 46.500,00 fĂ€hrst du mit dem persönlichen Steuersatz besser (sogar etwas mehr wenn man SV, FreibetrĂ€ge usw. berĂŒcksichtigt). FA-online berechnet das auf den cent genau unter „Vorausberechnung“ – muß man dann nicht so abschicken – kann man wieder auf „normal“ zurĂŒckstellen wenn einem das Ergebnis nicht gefĂ€llt. Die Umstellung ist jĂ€hrlich möglich, ich glaube sogar es ist keine Voreinstellung und man muß jĂ€hrlich wĂ€hlen – im Zweifel einfach am FA nachfragen – ich glaube auch nicht alles was ich lese :-). Möglicherweise geht das auch rĂŒckwirkend – einfach am FA fragen.

    Bemessungsgrundlage fĂŒr den Durchschnittssteuersatz bei 46.500,00 €

    0 % fĂŒr die ersten …………. 11.000,00 0,00 €
    25 % fĂŒr die weiteren ………… 7.000,00 1.750,00 €
    35 % fĂŒr die weiteren ……….. 13.000,00 4.550,00 €
    42 % fĂŒr die restlichen ……… 15.500,00 6.510,00 €

    Durchschnittssteuersatz
    27,55 % von ………………… 46.500,00 12.810,00 €

    LG. L.

    p.s. Die ersten 15% von USA usw. bekommt man aber natĂŒrlich nicht zurĂŒck.

    GefÀllt 1 Person

  12. Hallo L.,

    hast du das live praktiziert oder ist es deine Theorie?

    Diese Steuerbemessung fĂŒr die Einkommensteuer kenne ich auch. Die Einkommensteuer dieser Tabelle verstehe ich aber additiv zu der fixen KESt. von 27,5% dazu. Es sind ja auch zwei unterschiedliche Steuern.
    Meine Brutto KESt. wĂ€re dann mein Einkommen. Also letztes Jahr hĂ€tte ich ca. 18.500 netto, das wĂ€ren inkl. 27,5% KESt wohl ca. 25.500 Brutto. Wenn ich dann noch die Quellensteuern dazurechne bin ich wohl bei ca. 28-29 TEUR. Und dafĂŒr mĂŒsste ich dafĂŒr extra Einkommensteuer bezahlen und statt der 27,5% KESt.?
    Also ich denke dass man dann beides bezahlt – z.B. in einem steuereinfachen Depot wo die Bank die KESt. direkt dem Finanzamt schickt!

    Nein, ich traue diesem FA-Thema nicht. Hier spart man ein paar 100 EUR und dafĂŒr kommen dann extra Steuern fĂŒr SV usw.

    Aber Danke und interessant. Ich sollte besser versuchen die 46,5 TEUR Brutto einnehmen zu wollen – das wĂ€re ja mal ein nettes langfristiges Ziel.

    Liebe GrĂŒĂŸe
    Christian / Bergfahrten

    Liken

  13. Nein das ist keine Theorie. Du wĂŒrdest statt ca 7000.- nur ca.- 6000.- pro Jahr an Steuern zahlen. HĂ€ngt natĂŒrlich auch von deinen SV-Zahlungen und FreibetrĂ€gen ab. Wenn du dem FA-Online Program nicht traust, einfach bei deinem nĂ€chsten Wien Besuch in Wien-Mitte einen Zwischenstopp machen und im FA beraten lassen. Kostet nichts und schadet auch nicht. Der bessere Plan ist natĂŒrlich dein Brutto zu verdoppeln.

    GefÀllt 1 Person

  14. Christian,
    Ich kenn mich mit österreichischen Steuern nicht aus, aber das dĂŒrfte wohl Ă€hnlich sein wie in Deutschland. Hier in D wĂŒrdest du bei 11000 alle Abgeltungssteuern abzgl der Quellensteuern wieder zurĂŒckbekommen, falls es bei den 11000 bleibt und sonst nix weiter an EinkĂŒnften dazukommt. Das wĂ€ren dann geschaetzt 1100 euro. Überleg dir mal, wie viel Dachplatten du davon kaufen kannst. ( Das wĂ€ren Pi Mal Daumen etwa 350 stueck, was einer FlĂ€che von 22 Quadratmetern entspricht ! đŸ€” )

    Wenn du dem FA nicht traust, dann lass dich doch mal 1 Std lang von einem Steuerberater beraten. Nur beraten, sag ihm , den Rest machst du selber. Das kostet dich dann vielleicht 150 euro, aber bedenke was du in den nÀchsten 10 Jahren einspart.

    GefÀllt 1 Person

  15. Hallo Manfred,

    die Kapitalertragssteuer in AT sind fix 27,5%, d.h. wenn ich Einkommen aus Dividenden und Wertpapieren habe wird diese Steuer verrechnet. Dann gibt es die Einkommensteuer auf Gehalt, Pension etc. das sind die 0% fĂŒr die ersten 11.000 und steigt dann eben bis auf 25%, 35%, 42%, und 50%.

    L. hat schon recht, ich kann es bei der nĂ€chsten EinkommensteuererklĂ€rung wohl selbst online versuchen. Vielleicht liegt es an mir dass ich mein „funktionierendes“ System nicht Ă€ndern will weil meistens eine andere Steuer oder Kosten entstehen. Beispiel – ich spare 1 TEUR an Steuer dafĂŒr, deswegen erhöht sich dann die Sozialversicherung?! Habe aber bis zum nĂ€chsten FrĂŒhling etwas Zeit und meine Kalkulation lasse ich mal unverĂ€ndert.

    Bei einem Steuerberater war ich mal, schwafelte herum und im Endeffekt wollte er mir natĂŒrlich seine jĂ€hrliche Dienstleistung verkaufen. Ich denke halt – hilf dir selbst, dann ist es ok und ich kann mir selbst helfen und bleibe unabhĂ€ngig.

    Viele GrĂŒĂŸe
    Christian / Bergfahrten

    Liken

  16. Hallo Christian,

    anbei ein Link fĂŒr einen Artikel von Gedmad, der sich im Prinzip mit der Verrechnung von EkST und KST befasst. Nur geht es darin um eine Vorabbefreiung, die du aber nicht wĂ€hlen musst/kannst. Die einbehaltene KST kann man aber auch beim Einreichen der SteuererklĂ€rung auf die EkST anrechnen lassen und man bekommt dann das Geld zurĂŒck. Ich kann natĂŒrlich nur fĂŒr D sprechen.

    http://www.getmad.de/guenstigerpruefung

    VG

    Maximilian

    GefÀllt 1 Person

  17. Hallo Maximilian,

    Danke fĂŒr den Tipp! Sowas wie eine GĂŒnstigerprĂŒfung wĂ€re natĂŒrlich optimal. Ich habe natĂŒrlich keine Erfahrung mit Deutschen Finanzbeamten – das liest sich aber sehr fair fĂŒr den einzelnen Steuerzahler.

    Meine Erfahrung in Österreich fĂŒr AuskĂŒnfte war bisher erschĂŒtternd und die Unwissenheit dort hat mich nur mehr erheitert 😂
    NatĂŒrlich werden SteuerprĂŒfungen dann professionell und korrekt durchgefĂŒhrt – aber fĂŒr Anfragen oder Informationen habe ich nur mehr gestaunt. Ein Beispiel – es gibt Crowd-Investments seit vielen Jahren, aber die korrekte Versteuerung ist vielen FA-Beamten was absolut unbekanntes.

    Es hat aber durchaus fĂŒr mich einen jĂ€hrlichen Adrenalin Schub meine SteuererklĂ€rung selbst zu machen đŸ€Ł

    Viele GrĂŒĂŸe
    Christian / Bergfahrten

    Liken

  18. Hallo Christian,

    bin einmal der Frage _Verrechnung von KST und EkST_ in Ö nachgegangen und auf folgende österreichische Site gestoßen, die m.E. den Sachverhalt (ich bin aber kein Spezialist und mag den Text falsch interpretieren, deshalb ĂŒberprĂŒfen lassen) der Verrechnung beinhaltet:

    https://www.wko.at/service/steuern/Die-Besteuerung-von-Kapitalvermoegen1.html

    _Es besteht jedoch keine Verpflichtung, die (grundsĂ€tzlich endbesteuerten) EinkĂŒnfte aus Kapitalvermögen dem Sondersteuersatz zu unterwerfen. Der Steuerpflichtige kann in die Regelbesteuerung optieren und damit sĂ€mtliche in- und auslĂ€ndische EinkĂŒnfte aus Kapitalvermögen (auch betriebliche) in die Veranlagung einbeziehen und zum Einkommensteuertarif besteuern._

    VG und viel Erfolg

    Maximilian

    GefÀllt 1 Person

  19. Hallo Maximilian,

    Danke diese Seite (von der Wirtschaftskammer fĂŒr Ihre Unternehmen) und es gibt diese Seite auch vom AT-Finanzamt. Beide sind mir bekannt aber fĂŒr die Praxis der privaten EinkommensteuererklĂ€rung wenig hilfreich. Danke nochmals dafĂŒr!

    Ich habe lange Zeit z.B. keine 20% Quellensteuer von der Schweiz zurĂŒckgefordert. Als die BetrĂ€ge relevant wurden habe ich es „gelernt“ und mach es nun seit 2015. Ist wirklich in der jĂ€hrlichen Wiederholung ein Klacks wenn man es das erstmalig praktisch gemacht hat.

    Bei meiner Einkommensteuer- und KapitalertragssteuererklĂ€rung ist es Ă€hnlich. Es besteht wohl durchaus noch Optimierungsbedarf. Also werde ich fĂŒr 2020 dies mal auf meine PrioritĂ€tenliste setzen. Diese investierte Zeit wird sicher etwas „Cash“ bringen!

    Die RealitĂ€t sieht aus Finanzamt Seite aber aktuell so aus. Ich habe 2019 gut „verdient“ daher zahle ich heuer viel Steuer. Weiters wurde vom FA mein Einkommen fĂŒr 2020 vorab um 4% einmal erhöht. Tatsache ist, ich werde wohl ca. 15% weniger in 2020 einnehmen. Es wird spannend sein wie sich das steuerlich auswirken kann. Naja, vielleicht bekomme ich nĂ€chstes Jahr sogar etwas retour đŸ€Ł

    Die finanzielle UnabhĂ€ngigkeit ist ein Abenteuer – und das sollte sich jedem vorher bewusst sein. Wer keine Risiken eingehen will, zu knapp kalkuliert oder solche Steine nicht wegrĂ€umen will, der scheitert đŸ„Ž

    Schönes Wochenende ☀
    Christian

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.