Mein Spiel mit 1. und 2. Liga, international dabei sein und Dividenden Einkommen Kalenderwoche 32 / 2026 👣

Welches Spiel ist für dich an der Börse entscheidend und hast DU die mentalen und persönlichen Stärken für die dazu benötigten Regeln? Jesse Livermore wäre ein Beispiel für hohen Einsatz in kurzfristige Volatilität 📚

Vor kurzem habe ich mal wieder Markus Koch in YouToube zugehört. Die Kernaussage war an einem sehr guten Handelstag mit „und ich habe vor Börsenschluss die Gewinne mitgenommen“. Also ein klassischer Ansatz für kurzfristiges Trading 🍀

Das absolute Gegenteil wäre die sich im Aufbau befinden und möglichst früh und lange in ETF-Sparpläne investieren.

Mein persönliches Spiel besteht eben aus

  • langfristigen Aktien-Invesments,
  • monatliche Betrachtung,
  • jahrelange Haltefristen,
  • nutzen von Anlageklassen,
  • Risikomanagement mit Streuung und Gewichtung
  • Einkommen mit Dividenden und
  • eine Reserve in Gold und Bitcoin 🧡

Meine 1. Liga sind die jährlichen 1K-Einkommen netto je Investment…

Für 2025 waren es 9 Mitspieler, für das laufende Jahr 2026 werden es 11 oder 12 werden. Dabe ist J&J knapp und schwankt nur mehr mit dem US-Dollar bis Silvester. Für 2027 darf Munich RE in dam langfristigen Spiel dabei sein.

https://bergfahrten.com/2026/06/02/nachkauf-munich-re-spielt-ab-2027-dann-in-der-1-bergfahrten-liga-mit-🇩🇪/

Pro Jahr ein neuer Spieler für die 1. Liga wäre nett – ist aber keine Pflicht.

Meine 2. Liga sind die terminlichen Eingänge, daher betrachte ich seit meiner finanziellen Unabhängigkeit 2017 die Wochenkalender…

Im September werde ich einen für 2027 auswählen. Die fast regelmäßigen Einkommen pflegen meine Routine um das Spiel weiter zu spielen. Dieses Jahr war die Kalenderwoche 5 eine Null-Meldung und das Ziel wäre für 2027 das mal zu vermeiden 📚

Zu guter letzt gehört die internationale Zusammenstellung. Das dient mehr der Beobachtung um Zufriedenheit mit dem Aktienportfolio zu behalten. Darin sind die Einzelaktien, ETF und Fonds berücksichtigt. Ein Vorteil meiner ETF-Sparpläne – dass die Aktienanteile global verteilt werden 🌍

Dividenden Einkommen Kalenderwoche 32 / 2026:

Der Blick in den oben erwähnten Kalender und in dieser Woche mit 2 Einzelaktien und dem Bundesschatz 📚

Erstmalig Dividende der polnischen Warschau Stock Exchange und der 14K Meilenstein für 2026 erreicht 🇵🇱

Die Einzelpositionen der Kalenderwoche 32:

Der Vergleich mit dem Vorjahr bis Silvester 🥂

Historische Daten, Plan und Forecast 2026 und Ziel 2027…

Nach den Zahlen die Kultur. Ich war diese Woche im Sommertheater in Berndorf, auch wirtschaftlich und historisch interessant 🎭

Anmerkung: Für das 7. Lesertreffen am Freitag 04. September sind bisher 5 Anmeldungen (Helmut, Thomas, Fritz, Gerald und Katharina) eingetroffen. Falls wer Interesse hat…

https://bergfahrten.com/2026/07/29/7-lesertreffen-traditionell-am-ersten-freitag-im-september-in-wien-und-verkauf-von-flatexdegiro-🍻/

Ich wünsche Euch ein angenehmes Wochenende 😎

Beste Grüße

Bergfahrten

17 Kommentare zu „Mein Spiel mit 1. und 2. Liga, international dabei sein und Dividenden Einkommen Kalenderwoche 32 / 2026 👣

  1. Hallo Christian! Deine 1.Liga Auswahl auf Basis >1k€ Dividendeneinnahme kann ich nicht nachvollziehen, da Sie ja maßgeblich von der Höhe deines Investments abhängig ist. Ich wähle Dividendenaktien nach der Dividendenrendite, Wachstum, Bilanzqualität usw. aus wie es uns Warren Buffett usw. gelehrt haben.

    Schönes Wochenende
    Alois

  2. Christian schreibt ja auch nur „Meine 1. Liga sind die jährlichen 1K-Einkommen netto je Investment…“. Er hat diese Aktien ja nicht nur deshalb AUSGEWÄHLT, d.h. gekauft.

    Ich finde es grundsätzlich gut mit möglichst wenigen Unternehmen die Kursgewinne bzw. Dividendeneinnahmen zu generieren. Konzentration schlägt Diversifikation.

    „Diversifikation ist bis zu einem gewissen Punkt sinnvoll. Wenn man nicht weiß, was man tut, ist es sinnvoll, seine Investitionen zu streuen. Bei Berkshire versuchen wir, weniger zu tun. Wir konzentrieren uns nur auf die wenigen Dinge, die wir gut kennen.“
    (Charlie Munger)

  3. Hallo Alois,

    Wunderbar, du kopierst die Tipps von Warren Buffett. Wir wissen aber beide dass jeder sein eigenes Portfolio verwalten soll – ausser man verlässt sich passiv auf Bogle und Index-ETF?

    Ja, ich beziehe Dividenden von Unternehmensanteile aber ich suche nicht 100% explizit Dividendenaktien. Sonst würde ich auch kein Gold oder Bitcoin im Portfolio halten.

    Aber aus dem Alter über falsche und richtige Investments zu diskutieren sollten wir schon hinter uns haben?

    Liebe Grüße und schönes Wochenende
    Christian

  4. Hallo Max,

    wenn man 90% in Berkshire Hathaway investiert ist und ein regelmäßiges Gehalt von dem Unternehmen bezieht kann man sein privates Unternehmen auf 3 oder 5 Unternehmen, d.h. ohne Diversifikation streuen.

    Munger Anteile an Berkshire Hathaway

    Es gibt viele Weisheiten von den beiden Charlie und Warren und die meisten sind gute Tipps über die man nachdenken sollte. Wenn deine Mentalität ist deine Finanzen zu konzentrieren ist das okay. Mehr Risiko kann klappen oder eben nicht. Entspricht also nach dem persönlichen Risikoprofil. Ein Handwerker mit seinem eigenen Betrieb investiert 100% plus Kredite in sein Unternehmen. Wenn er es schafft kann er halt Bezos oder Musk werden – oder er wurschtelt monatsweise sein Einkommen daraus.

    Es ist also zu persönlich jemand Diversifikation zu empfehlen oder abzuraten. Ich kann das nicht und berichte daher nur meine Entscheidungen.

    Liebe Grüße und schönes Wochenende
    Christian

  5. Ich finde gewisse Aussagen hier immer wieder mal wirklich erschreckend.

    Vorab: Jeder kann anlegen wie er möchte, und keiner muss es anderen nachmachen.

    Aber Aussagen wie „Konzentration schlägt Diversifikation“ oder die leichte Verteufelung von Etfs auf den „Markt“ finde ich kann man persönlich haben, Allgemeinweißheiten oder wissenschaftlich korrekt sind diese aber eindeutig falsch und das ist durch mehrere Studien mehr als eindeutig belegt.

    Ich lese solche Seiten wie hier eigentlich mehr aus Neugier und Belustigung, ohne das negativ zu meinen. Es ist interessant zu lesen, wie unterschiedliche Menschen unterschiedlich ihr Geld anlegen, welche Fehler sie machen und welche Meinungen sie zu einzelnen Themen haben.

    Aber vielleicht sollte man mal auch „allgemeines finanzwissenschaftliches“ Material lesen und keine Halbwahrheiten verbreiten.

    Ohne jetzt zu weit zu schweifen…..einfach mal z.B. die Studien von Hendrik Bessembinder lesen. Diese sind zwar auf den US Markt bezogen, da dieser eine längere Historie hat, Studien außerhalb des US Marktes haben aber diese Ergebnisse bestätigt. Zwei vielleicht sehr eindrucksvolle Ergebnisse: die meisten US Aktien schneiden schlechter ab als Staatsanleihen – und in 100 Jahren haben 60 % aller Aktien Kapital vernichtet, Medianrendite bei minus (!) 6,9 %, nur 48 % der Titel haben überhaupt ein Plus gebracht und 46 (!!!) Titel von 30.000 in diesen 100 Jahren haben die Hälfte des gesamten Marktzuwachses gebracht.

    Und allein zur Diversifikation/Risiko ein Praxisbespiel , auch wenn ich selbst kein Fan vom MSCI World bin: MSCI World + Emerging Markets aufgeteilt in 89 %/ 11 % bringt eine höhere Rendite bei deutlich niedriger Volatilität als der MSCI World alleine, obwohl die EM deutlich volatilier sind (Untersuchung von 1987 bis 2026).

    Die Deals die Charlie und Waren gemacht haben (allein in der Finanzkrise) und die daraus entstandenen Renditen bekommt kein Privatanleger hin. Unternehmen teilweise Milliarden zur Verfügung zu stellen und dafür Aktien weit unter Marktwert zu bekommen oder Wandlungsrechte die nochmals deutlich unter Marktwert lagen – das bekommt man mit viel Geld und Einfluss – keiner von uns „Normalen“.

    Und nicht umsonst ist Buffett jemand, und dafür liebe ich ihn eigentlich noch mehr als für seine Erfolge, ein Verfechter eines ETFs auf den S&P 500 und nichts sonst. Und wer das Portfolio außerhalb seiner „großen“ Titel kennt, weiß, dass es dort mehrere ETFs allein auf den S&P 500 gibt.

    Und wer auf Buffett und valide wissenschaftliche Ergebnisse schaut, stellt einfach zwei Tatsachen fest:

    „Time in the market beats timing the market“

    und

    „Diversifikation schlägt Stock Picking“ ( also Konzentration bzw. aktives Stock Picking)

    Und letzteres beweisen nicht nur Studien, sondern allein die Ergebnisse der „Profis“ .

    Und Waren, Charlie und die meisten erfolgreichen Investoren nutzen wenn man genau hinschaut (ebenfalls in mehreren wissenschaftlichen Studien nachzulesen) nichts anderes als Faktorprämien gemäß der eigenen Risikotoleranz, und dass sind meist „Momentum“, „Quality“ und „Value“, nutzen die Zeit im Markt und tauschen ihr Kernportfolio relativ selten. Und nur einige wenige schaffen es mit wenigen Titeln eine Marktrendite oder höher zu erwirtschaften.
    Und selbst die „alten“ Buffett Regeln sind nur allgemeines Wissengut und mehr nicht, denn Märkte verändern sich – wie allein das Portfolio von Buffett in den letzten 20 Jahren gezeigt hat, weil er Tech mit seinen eigenen Regeln eigentlich gar nicht fassen konnte, was er selbst schon oft als Fehler bezeichnet hat.

    Also bitte nicht einfach Platitüden raushauen und eine passive Anlage schlecht reden, denn allein neutrale wissenschaftlich Ergebnisse und Untersuchungen widerlegen das einfach.

  6. Dann lies dir gern seine Aussagen zu Tech insbesondere zu Amazon und Alphabet durch, die er die letzten Jahre getätigt hat. 🤷‍♂️

  7. Servus Christian,

    Kann es sein , dass bei der yoc Berechnung (aktuell) für 2026 ein Fehler drin ist. Müssten das nicht 2% sein?

    Gruß
    Schlumich

  8. Hallo Schlumich,

    nein, aktuell 2026 ist August und daher sind erst 8 Monate berücksichtigt.

    Die Berechnung lautet daher für Jänner-August:

    14.125,82 / (7.068,6132 / 12 x 8) = 2,99%

    Viele Grüße
    Christian

  9. Hallo Christian, ich verfolge deinen Blog schon seit Jahren und finde du hast dein Depot aufgebaut, wie es zu deinen Werten passt. Heimatverbunden, viel Value, perfekt, wenn es dir so Spaß macht.
    Der Erfolg gibt dir Recht.
    Vermutlich hättest du mit einen AllWorld ETF die Million bereits erreicht, aber ob du dann dran geblieben wärst…
    Wann gedenkst du denn zu Entsparen? Irgendwann ist Zeit wichtiger als Geld und der Reichste auf dem Friedhof zu sein ist auch nicht erstrebenswert 🙂

  10. Guten Morgen Volker,

    Danke für deinen Kommentar und Du hast für „mich und mein Portfolio“ den Nagel auf den Kopf getroffen 🙂

    Es stimmt, mit einem AllWorld (mehr US und Tech) hätte ich mehr Rendite erzielen können. Nutzt aber nix, weil ich nicht mein komplettes erspartes an Blackrock / Vanguard überweisen will und werde. Auch sind die einzelnen Unternehmen für mich interessanter um lange im Markt investiert zu sein. Letzteres ist auch wesentlich sich selbst zu erkennen um die „Strategie“ zu machen wie man dran bleibt.

    Ist gleich der Übergang. Entsparen ja, wenn ich es aus bestimmten Altersgründen benötigen würde. Kann mir nicht vorstellen in einem Alters- und Pflegeheim die letzte Zeit zu verbringen. Kann man wie Jesse Livermore auch günstig lösen aber ich möchte auf meinem Bauernhof bleiben. Falls das länger dauert – Charlie Munger ist ja 99 geworden – habe ich den Polster zum verwenden.

    Friedhof gilt sowieso für alle – das ist ein sehr faires Ende 🙂

    Also wünsche ich uns beiden Gesundheit und Glück für die Finanzen
    Christian

  11. Hallo Christian!

    Da Du ja Börsengurus gerne liest und anführst hier mal ein Link zu einem wissenschaftlicheren Portfolio Theorie Ansatz von Markowitz aus finanzen.at zur Ino.

    Zusammengefasst die Kernpunkte:

    Diversifikation wirkt nicht unbegrenzt – entscheidend ist die Korrelation
    • Ab 30-40 Titeln ist das idiosynkratische Risiko weitgehend eliminiert
    • Echter Mehrwert liegt in unterschiedlichen Assetklassen und Regionen

    https://www.finanzen.at/nachrichten/etf/markowitz-effizienzgrenze-ab-wie-vielen-etfs-sich-die-diversifikation-kaum-noch-lohnt-1036434695

    LG
    Alois

  12. Hallo Alois,

    Danke für den Link. Markowitz ist mir bekannt. Die sinnhafte Anzahl von 30-40 Einzeltitel kenne ich auch.

    Also ich habe 22 Titel die 92% meines Portfolios abdecken – kommt in die Nähe 🙂

    Mein liebster Mentor Warren deckt 80% mit 5 Einzelpositionen ab, damit könnte ich wohl nicht ruhig schlafen.

    https://de.linkedin.com/pulse/warren-buffett-diese-fünf-aktien-machen-80-prozent-seines-d61ie

    Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Woche!

    Liebe Grüße
    Christian

    Basis_2026_August

  13. Bei Einzeltiteln mit einem Anteil über 6% am Gesamtdepot werde ich irgendwie etwas nervös, so dass ich irgendwann mit Teilverkäufen beginne. Da ich nur max. ca. 2% meines Kapitals in einen Einzeltitel investiere, bedeutet dies, dass dieser Einzeltitel bereits eine Performanz von 200% hingelegt haben muss, um auf einen Anteil am Gesamtdepot von 6% zu kommen. Deine Top 7 mit ihren Anteilen von >6% wären für mich also auf Dauer gar nicht machbar. Ich würde entweder durch Teilverkäufe gegensteuern oder durch konsequenten Aufbau der kleineren Positionen.
    Aber jeder so, wie er mag. Du ziehst Deinen Plan durch und ich den meinigen. Und ganz so erfolglos sind wir wirklich nicht, da unsere Depots wertmäßig in etwa gleich sind. Dennoch unterscheiden sie sich komplett. Unter Deinen Top 22 haben wir nur zwei Aktien gemeinsam: Verizon (bei mir Nr. 14 mit 1,65% Anteil) und Kimberly-Clark (bei mir unter „ferner liefen“ mit 0,4% Anteil).
    Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und bin gespannt auf Deine nächsten Ideen!
    Viele Grüße, Jimmy

  14. Hallo Jimmy,

    Danke für dein Risikoprofil und die Strategie. Bei mir ist der Knopf gefallen als ich den erfolgreichen Norwegischen Staatsfonds mit ca. 7.200 Unternehmen und Berkshire Hathaway mit ca. 50 als erfolgreich betrachtet hatte. Nicht die Anzahl der Investments ist wichtig sondern dass sie im Markt investiert sind macht sie erfolgreich. Natürlich gibt es erfolgreiche und vor allem glückliche Stockpicker – dazu zähle ich mich aber nicht! Ich will ein Portfolio haben mit dem ich zufrieden bin, nicht nervös werden muss und gut damit schlafen kann.

    Wenn wir beide in der gleichen Depotgröße sind finde ich es auch wichtiger nicht mehr zuviel zu risikeren und alles zu verlieren. Also baue ich jetzt eben ein paar passive ETFs dazu.

    Deinen Gedanken mit 50 Positionen á 2% hatte ich auch mal überlegt – aber das war mir dann zu eng gestrickt. Wie du schreibst, da muss jeder seinen Weg finden.

    Viel Erfolg wünsche ich dir weiterhin und beste Grüße
    Christian

  15. Hallo Christian,
    Vielen Dank! Ich habe natürlich keine 50 Positionen im Depot, deren Kaufpreis jeweils 2% vom aktuellen Depotwert ausmacht. Ich meinte damit lediglich, dass 2% vom Depotwert meine Investitions-Obergrenze bei Einzelaktien ist. Das heißt somit nicht, dass ich zwanghaft in jede Position 2% meines Kapitals stecke, um auf genau 50 Positionen zu kommen. Für ETFs gilt meine 2%-Regel natürlich nicht.
    Viele Grüße, Jimmy

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