18 Jahre ATX?! Für langfristige Anleger auch nur eine Frage der Geduld 🇦🇹

2007 vor 18 Jahren ist für etwas ältere Anleger noch im Bewusstsein. Es waren noch gute Zeiten bevor 2008 Lehman Brothers zusammenbrach und eine globale Finanzkrise begann.

In diesem Jahr 2008 verzeichnete ich meinen Größten Verlust von -47% 🚮

Im Sommer 2007 war die Welt also noch in Ordnung, auch im ATX – Partytime 🥳

Am 9. Juli 2007 beendete der Aktienindex den Handel mit 4.981,87 Punkten auf einem Allzeithoch.

Mit der weltweiten Finanzkrise folgte aber eine lange Geduldsprobe von 18 Jahren bis gestern den 26. November 2025…

  • 2008 Finanzkrise -61%
  • 2011 Griechenland Eurokrise -35%

Nun war es soweit für ein neues All Time High von 5.000,70 nahm er den Meilenstein von 5K auch gleich mit…

Es war auch beim YTD mit +37% eine gute Zeit ✅

https://at.marketscreener.com/boerse-nachrichten/aktien-wien-schluss-atx-schliesst-so-hoch-wie-noch-nie-ce7d5ed3db8ff027

In meinem neuen Buch zeigt Darius Foroux den Unterschied zwischen Geld haben und investieren, hier am Beispiel der USA mit durchschnittlich 3,06% Inflation und 11,44% Rendite im S&P 500

Die Volatilität der Börse muss man als realistischer Anleger aber aushalten können, auch die Geduld wenn es einmal wie im ATX 18 Jahre dauern kann 😉

Der nächste Beitrag wird dann der November Monatsbericht sein. Bitcoin hat korrigiert, meine langweiligen Aktien werden das aber kompensiert haben 🧡

Ich wünsche Euch eine gute verbliebene Woche – mit oder ohne ATX im Portfolio 😎

Beste Grüße

Bergfahrten

8 Kommentare zu „18 Jahre ATX?! Für langfristige Anleger auch nur eine Frage der Geduld 🇦🇹

  1. Hallo Geldente,

    die 18 Jahre sind ein Worst Case. Man müsste 100% All In am ATH 2007 in den ATX investieren um jetzt 2025 wieder dort zu sein. Zumindest hätte man aber dazwischen die Dividenden kassiert und das hätte die Inflation abgedeckt.

    Der DAX ist etwas geschönt und es werden Dividenden als total Return dargestellt. Der S&P 500 ist wieder ein Kursindex ohne Dividenden wie auch der ATX.

    Zu meinem Mix Depot von globalen Aktien, Bitcoin und Gold bin ich zufrieden 🙂

    Beste Grüße
    Bergfahrten

    Like

  2. Hallo Christian,

    ich lese hier schon länger mit und möchte dir hiermit auch gleich meine Bewunderung für deine Transparenz hier aussprechen! Dein Blog liest sich für mich ausgesprochen authentisch, ich lese deine Beiträge sehr gerne!

    Ein paar Fragen hätte ich auch gleich an dich:

    Einzelaktien: Holst du dir hier die Quellensteuer zurück? Wie handhabst du das bei Aktien aus den USA und wie bei den deutschen Aktien (bin mir jetzt aber nicht sicher, ob du in Deutschland investiert bist)?

    ETFs: Hier gibt es ja trotzdem oft Steuernachzahlungen bei ausschüttenden Fonds, wie siehst du das bei ETFs?

    Danke und liebe Grüße, Wanderin

    Gefällt 1 Person

  3. Hallo Christian,

    dein Depot ist ja in den 31 Jahren nicht von 1.907,96 € (1995) bis heute nur aus diesem Erstbestand gewachsen. Ich nehme an du hast ja laufend Geld aus deiner Erwerbstätigkeit in Aktionkäufe investiert. Wieviel Eigenkapital waren das dann in den 31 Jahren um auf den heutigen Bestand von 898k zu kommen?.

    Gefällt 1 Person

  4. Hallo Wanderin,

    Danke für dein Lob zum Blog 🙂

    Betreffend Quellensteuer bei Einzelaktien. Ich hole mir 20% aus der Schweiz retour weil es große Positionen und viel Rückerstattung ist. Für USA oder Deutschland betreibe ich keinen Aufwand dafür.

    Bei ETF gibt es jährlich eine Steuer. Es ist somit unerfreulich weil für mich unberechenbar. Mittlerweile ist es wie die Quellensteuer bei Einzelaktien „Part of the game“. Nach einigem hin und her werde ich das für 3 Positionen auch so belassen.

    Viel Erfolg für deine Entscheidungen und liebe Grüße
    Christian

    Like

  5. Hallo,

    ja mein erstes Depot hatte am Jahresende 1995 eben 1.908 EUR Depotwert. Ich habe für die 31 Jahre keine Aufzeichnungen auf die Einzahlungen und Entnahmen. Die ersten Jahre habe ich auch noch einen Wohnungskredit zurückbezahlt und daher wenig veranlagt. Dann gab es Jahre mit viel Konsum in Fotografie und Bergreisen. Dazwischen neue Audi oder BMW. Erst ab 2016 habe ich nichts mehr einbezahlt sondern die Dividenden ab 2017 entnommen.

    Fakt ist, mehr im Job einnehmen und weniger ausgeben ist die erste Herausforderung.

    Beste Grüße
    Christian

    Like

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..