Berkshire Hathaway im Depot geschlossen 🇺🇸

Alles hat einen Anfang – aber auch ein Ende 😎

Eine meiner kleinsten, weil seit langem nur Startposition von Berkshire Hathaway ist verkauft. Da Charlie Munger nicht mehr mitwirken kann und Warren Buffett mit Jahresende aufhören wird habe auch ich das Thema für mein Depot abgeschlossen.

Charlie hat diesen Tipp gegeben und das gilt auch für mein Aktienportfolio:

Die langfristige Party mit Berkshire Hathaway ist nach meiner Meinung somit vorbei. Nachkäufe ohne die beiden – nein, daher Verkauf Limit 466 EUR bei Flatex über Tradegate:

Abrechnung von Flatex ist da:

Der Spatz in der Hand ist somit besser als die Taube am Dach, vielleicht bedankt sich der Finanzminister bei mir ☺️

Das ist, wie in jedem Beitrag keine Finanzberatung und jeder entscheidet für sein Geld mit den persönlichen Investment Entscheidungen!

Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche 🍀

Beste Grüße

Bergfahrten

17 Kommentare zu „Berkshire Hathaway im Depot geschlossen 🇺🇸

  1. Hallo Bergfahrten!

    Wie lange hattest du die 2 Aktien und zu welchem Kurs hast du sie mal gekauft?

    Oder anders gefragt: Wieviel Gewinn hast du mit diesem Investment gemacht?

    Danke für die Ergänzung!

    Georg

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  2. Hallo Georg,

    1 Stk. am 29.12.2020 um 188,52 EUR und
    1 Stk. am 23.03.2021 um 211,57 EUR
    Gesamt Einkauf inkl. Spesen 469,80

    Verkauf abzüglich Spesen und Steuern EUR 777,12 das ergibt Netto Gewinn 307,32 oder +65,4%

    Beste Grüße
    Christian

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  3. Es wäre interessant die tatsächliche Argumentation dahinter zu erfahren. Denn wenn man sich mit B H beschäftigt, dann weiss man, dass die Nachfolge seit langem geregelt ist und das Ausscheiden von Warren mittel oder langfristig keine Auswirkungen haben wird, da ein starkes Team etabliert ist.

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  4. 307 Euro. Davon gehst Du jetzt mal anständig Essen, Holst Dir ne edle Flasche guten Wein und eine neue Sonnenbrille. Gönn Dir mal was! 😉

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  5. Hallo,

    meiner Meinung nach – die tatsächliche Bewertung von Berkshire Hathaway können wohl nur ganz wenige Menschen berechnen. An der Börse liegt der Kurserfolg, der von Käufern und Verkäufern gebildet werden von Menschen für Menschen. Wenn das Charisma dieses Finanzvehikels fehlt gibt es kein „Orakel von Omaha“ mehr. Daher erwarte ich eher Verkäufer als Käufer und somit fallende Kurse für ein überbewertetes Unternehmen.

    Beste Grüße
    Bergfahrten

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  6. Danke für den Tipp – zu spät. Ich habe Vanguard FTSE All-World High Dividend nachgekauft, da gibt’s im Juni die höchste quartalsweise Ausschüttung 😉

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  7. Kann ich nachvollziehen. Ich würde jetzt auch nicht mehr kaufen. Hatte ich auch bisher nie, weil ich jederzeit damit gerechnet hatte, dass die beiden aus diversen Gründen sehr bald nicht mehr dabei sein werden. Auch wenn Abel als Nachfolger sicherlich gute Qualitäten mitbringt, so ändern sich die Zeiten nunmal. Ein Fidelity Magellan Fond war ohne Lynch auch nicht mehr da selbe.

    LG. Kapitalallokator

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  8. Hallo Christian,

    ich kann Ihre Gründe für den Verkauf von BRK verstehen. Ich persönlich finde, BRK passte nicht mehr gut in ihr Portfolio und nicht mehr zu ihren zukünftigen Anlagezielen. Von daher ist der Verkauf und Umschichtung in ausschüttende Werte für mich schlüssig und sinnvoll.

    WB und CM haben natürlich extrem außergewöhnliches geschaffen. Ich denke aber, die Leistung von WB wurde in Teilen auch übertrieben positiv dargestellt auch weil die Geschichte vom netten Onkel aus Omaha so schön trägt.

    Der Übergang scheint gut geregelt. Abel hat im Energiebereich seit 2018 viel erreicht. Das Management scheint in WBs / CMs Sinne weiter zu arbeiten. Die Ankeraktionäre werden sich nicht ändern. Die Zukunft einer einzelnen Aktie kann man nicht sicher vorher sehen.

    Ich bleibe dabei und werde auch weiter zukaufen auch wenn zukünftige BRK HVs mit Sicherheit weniger unterhaltsam und Lebensweisheiten enthalten werden.

    Alles Gute!
    42sucht21

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  9. Hallo 42sucht21,

    ich gebe dir in weitem recht. Für mich hat die Chance / Risiko jetzt nicht mehr gepasst, und ich hatte die selben Überlegung als CM starb ob das halbe Team ausreichen wird. Viel Glück und gerne vergönne ich Dir und den Aktionären, wenn es weiterhin mit Abel und den Aktienkursen gut läuft. Die Basis ist nach wie vor sehr gut! Für mich und in mein Portfolio passt es längerfristig nicht mehr.

    Beste Grüße
    Bergfahrten

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  10. Sagt einer der zwischen 2016 und 2022 mit seinem Wilifolio keinen Cent Gewinn gemacht hat. 0%. Da faehrt man mit jedem ETF auf den Dax besser.
    Schlaumeier. Nicht jeder Spekulant ist auch ein Investor.

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  11. „Daher erwarte ich eher Verkäufer als Käufer und somit fallende Kurse für ein überbewertetes Unternehmen“

    Sehr geehrter Herr Sachs,

    müsste man dann nicht konsequenter Weise „short“ gehen? Und wie könnte man das machen?

    Herzlichen Dank für Ihre immer interessanten Betrachtungen!

    mit freundlichen Grüßen

    Josef Fischer

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  12. Sehr geehrter Herr Fischer,
    Hallo Josef,

    Short zu gehen wäre eine Möglichkeit von drei. Long, short oder nicht am Spiel teilnehmen.

    Persönlich für mich, ist Short ein Spiel mit schlechten Karten. Im Hinterkopf hätte ich den Langfristchart vom S&P 500, ich müsste pessimistisch zu Berkshire Hathaway und Hrn. Abel sein (was ich nicht bin), und ich müsste Erfahrung und Mentalität für das kurz- oder zumindest mittelfristige „Short Spiel“ haben.

    Sagen wir es so, wenn ich 30-50 der besten Investment im Portfolio haben will ist jetzt B.H. ohne W.B. eben nicht dabei. Wenn der Markt sagt, egal die Investments von B.H. sind so gut dann kann es auch lange seitwärts gehen. Oder die machen einfach weiter weil W.B. im Hintergrund die maßgeblichen Entscheidungen beeinflusst. Da spricht aber bei 94 auch die Biologische Uhr mal mit.

    Also für mich passen Short Wetten nicht ins Spiel weil mein Optimismus wohl zu groß ist 🙂

    Beste Grüße
    Christian

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  13. Sehr geehrter Herr Sachs,

    danke für die schnelle Antwort. Ich weiß jetzt aber immer noch nicht, wie ich es machen könnte, short zu gehen.

    Ich bin bei der Easy Bank. Aktien kaufen und verkaufen funktioniert. Aber wenn ich also überzeugt wäre, daß zb BH fällt, was müsste ich da wo kaufen?

    mit freundlichen Grüßen

    Josef Fischer

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  14. Sehr geehrter Herr Fischer,

    leider kann ich Sie zum Thema „short gehen“ nicht unterstützen und ich möchte da nicht mutmaßen.

    Soweit ich informiert bin, geht es dabei um monatliche Optionen wofür es eigene Broker benötigt. Vielleicht kann ihnen das Service Center der Easybank sagen ob Sie diese Optionen anbieten. Wie vorher geschrieben sind die befristeten Wetten auf fallende Kurse für mich kein Thema.

    Mit freundlichen Grüßen
    Christian Sachs

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  15. Lieber Herr Josef Fischer,

    tun Sie sich einen Gefallen und lassen Sie das mit dem Shorten. Ca. 70-90% der Privatanleger verlieren Geld mit Derivaten (zu denen Shorts gehören), je nach Plattform, das sind statistische Daten. Berkshire muss nur gar nichts tun, und sie bekommen 4-5% durch die US-Staatsanleihen, d.h. der Short verliert minimal 4-5% pro Jahr. Aktien steigen statistisch gesehen kontinuierlich, d.h. der Short hat mathematisch gesehen einen negativen Erwartungswert, außer man hat außergewöhnliche Informationen und Erwartungen, die der Markt falsch einschätzt, und das ist ein Spiel gegen Teams von 20 Profis und Mathematikern mit Doktortiteln, die alles tun, nicht zu verlieren. Stellen Sie sich vor, Sie versuchen, gegen einen durchschnittlichen Schach-Großmeister zu gewinnen, weil Sie meinen, Sie haben eine gute Idee für eine Schach-Strategie.

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  16. Sehr geehrter simon10842,

    sehr geehrter Herr Sachs,

    Ihnen beiden herzlichen Dank für die Mühe!

    Trau mich ja e wahrscheinlich nicht. Mir ist halt nur aufgefallen, dass ich gar nicht wüsste, wie ich eine konkrete Aktie shorte.

    Ich höre halt immer vom short und margin call usw…

    Mit freundlichen Grüßen

    Josef Fischer

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