Gehe doch einen Schritt weiter

Hallo Zusammen,

no na, kann man sagen – was ist schon ein Schritt? Ein kleiner vielleicht noch dazu? Mein Handy zählt täglich Schritte – manchmal schaffe ich sogar 10.000 an einem Tag. Bei einer sehr langen Wanderung von Hainburg nach Wien waren es knapp über 40 Kilometer und über 50.000 Schritte. Also wo ist da ein Problem mit einem?

Nein ich rede von einem Schritt der schwieriger ist als die bisherigen. Das ist etwas für mich wie der Zen-Schritt. Wenn du dein Ziel auf dem Berggipfel erreicht hast – dann gehe noch diesen einen Schritt weiter 🙂

Das ist nicht möglich – denn da gibt es keinen weiteren Schritt bergauf mehr! Da oben ist nur mehr Himmel, Sterne, die Sonne und ein paar Wolken?! Es ist schon schwer zu begreifen. Ist das möglich, vielleicht kann der Kopf frei werden wenn man das Rätsel löst?

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Mir geht es momentan so etwas mit meiner finanziellen Unabhängigkeit. Ich glaube dass ist ein Punkt und der Gipfel ist nun erreicht. Ab jetzt geht es nur mehr bergab… Ok, natürlich nur wenn ich heuer meine Ausgaben und Einnahmen in den Einklang bringe. Aber ich will jetzt schon weitergehen, nicht nachlassen – also suche ich den nächsten Schritt.

Bei einer Bergtour schaue ich mir immer am Gipfel die anderen Berge an – die ich schon kenne oder auch nicht. Und schon am Abstieg habe ich viele Ideen für den nächsten Gipfel.

Im Zen gibt es einige solcher unlösbaren Beispiele. Sie werden auch Koan genannt. Das klassische und bekannte Beispiel ist die Frage wie das Klatschen einer Hand klingt?

https://de.wikipedia.org/wiki/Kōan

Nein ich bin nicht religiös. Christlich erzogen aber sehr nüchtern in meiner Welt und wohl eher atheistisch.

Aber wenn es nicht von der Religion kommt – dann bin ich sicher Zielorientiert. Leider habe ich erst mit 30 zum Marathonlauf begonnen und dann mit 40 auf hohe Berge bestiegen. Als ich dann 2 mal an einem 7.000er gescheitert bin war ich dann noch ein paar Jahre älter. Ein dritter Versuch – vielleicht.

Irgendwie habe auch deswegen das Goldsparen und/oder den Bau-Sparplan begonnen – das Ziel ist 2018 die notwendigen 1.200 EUR sparen zu können. Klar wird das auch herausfordernd – aber ich suche wohl ein längerfristiges Ziel.

Muss es überhaupt ein finanzielles Ziel sein? Oder ein sportliches? Vielleicht besser beides – oder etwas ganz anderes? Ich könnte z.B. mehr Gemüse für den Eigenbedarf anbauen. Natürlich würden mir auch viele sportliche Ziele einfallen – einen schönen Gipfel oder eine Reise in ein interessantes Land dazu. Oder einfach einen wirklich langen weiten Weg nur wandern.

Oder ich lese wieder eines meiner ungelesenen Bücher…

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Vielleicht habe ich ja mein Ziel erreicht weil ich sehr entspannt und zufrieden bin. Wie schaut es bei Euch aus? Habt Ihr langfristige Ziele? Was treibt Euch dazu an?

Viele Grüße

Bergfahrten

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