LVMH erweitert nach L’Oréal mein Luxussegment und damit habe ich zwei französische Unternehmen im Portfolio 🇫🇷

Trends kommen und gehen aber Qualität bleibt. Als ich mir L’Oréal in mein Depot gelegt habe war dass Nestlé dort investiert ist, eine tolle Dividendenhistorie vorliegt und etwas scherzhaft der Werbeslogan „Weil ich es mir wert bin“ einfach auch passt.

Für LVMH habe ich vor langer Zeit bereits das Zitat von Bernard Jean Étienne Arnault gelesen…

Es sind globale Unternehmen die weiter Ihre Produkte verkaufen werden und die „europäische Krise“ ist hoffentlich eine temporäre Delle. Ich denke die Qualität ist als Investor wichtiger als der Lärm der Nachrichten und deren Marktschwankungen. Wertvolle Unternehmen bekommt man aber auch jetzt nicht billig – aber der erste Schritt ist dafür gemacht.

Kauf von LVMH bei Flatex:

Die Dividenden von LVMH werden halbjährlich im April & Dezember bezahlt, ein KGV von 26 ist akzeptabel und eine Eigenkapitalrendite von 28 und Verschuldungsgrad von 0,5 finde ich kaufmännisch gut.

Die Finanzierung erfolgte mit einem Verkauf von Pfizer und eine Miniportion von Orion Office. Pfizer ist eines von vielen Gesundheitsunternehmen in meinem Portfolio das ich seit Phasen mit Viagra und nun Corona kenne. Für mich ist das kein Blue Chip und da erhöhe ich in den USA lieber Johnson & Johnson. Der Gewinn war ok und auf das ATH aktuell zu warten macht auch keinen Sinn.

Verkauf von Pfizer und Orion Office:

Damit habe ich bis auf ABB alle meiner Blue Chips von der Watch List ins Portfolio übertragen. ABB möchte ich bei meiner Hausbank und direkt am Börsenplatz Schweiz kaufen – dazu brauche ich entweder ein ausgelaufenes Crowd Investment zu Finanzierung und den passenden Zeitpunkt um 5 TEUR anlegen zu können.

Zu den rohen Paradeisern gab es nun mal wieder eine Fischpasta aus Nuri mit Knoblauch, Zwiebel, Oliven und Kapern. Die sommerliche Hitzewelle für 2022 ist wohl vorbei und das Kochen macht wieder mehr Spaß und der Appetit ist wieder dafür da.

Ich wünsche Euch noch eine erfolgreiche verbleibende Kalenderwoche 36 📝

Viele Grüße

Bergfahrten

2 Kommentare zu „LVMH erweitert nach L’Oréal mein Luxussegment und damit habe ich zwei französische Unternehmen im Portfolio 🇫🇷

  1. Ich denk ist ein guter Tausch. Hab letztes Jahr im Februar Pfizer auch noch für 30,00 erstanden , weil klar war, das es Biontech ohne globale Vertriebsexpertise und Kapital im Hintergrund nicht alleine schafft, sein Corona Impfserum an den Mann/Frau/etc. zu bringen, im Spätsommer dann für über 40,00 dann wieder rausgetan, weil bei Corona der Ofen ( bitte emotional neutral zu werten )
    aus ist. Zwar hat Pfizer kleinere innovative Firmen aufgekauft, aber erstmal ist die Luft raus. Obwohl sie gute Dividende zahlen .
    Nun zu LVMH. In dem gleichen Maße, wie es die „ Unerbittlichkeit des Lebens“ wie ich es nenne, Leute in die Armut treibt, treibt es genauso immer mehr in den Reichtum. Und die wollen auch gut versorgt werden, ( Achtung Ironie)
    von daher gutes Investment. Kurs ist auch von 700 wieder leicht runtergekommen, von daher gutes Timing. Chart und Kennzahlen sind sauber.
    Leider hab ich französische Aktien in D wegen der hohen Quellensteuer nicht so gern. Aber es ist eine Überlegung.

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  2. Hallo Thomas,

    bei Pfizer sehe ich eine zyklisches Unternehmen. Sehe auch die Schwankung von 30-35 Kauf und über 40-45 verkauf. 50 war glaube ich zuletzt ATH. Ähnlich läuft auch Siemens in Zyklen.

    LVMH bzw. Luxus sehe ich schon als „Risiko“ und auf meine Wette dass Luxus durch ihre Marken stabiler sind. Erwarte mir keine tollen Kursgewinne aber Stabilität. Da ich kein Kunde von LVMH & L’Oréal bin gebe ich dir recht – die meisten Menschen wollen ihren Reichtum mit Autos, Häuser, Uhren, oder eben exklusiven Marken sich zur Schau stellen. Ob es nun reiche Idioten oder schlimmen Arme Kreditschuldner sind kann ich nicht beeinflussen.

    Das Thema Quellensteuer ist zwar lästig aber ich gehe davon aus dass ich mich daran gewöhnen kann. Unternehmensqualität kommt da vor Dividendeneinkommen. Für die Schweiz habe ich das mit der Rückerstattung geschafft und für die französischen Luxusunternehmen werde ich es wie mit Gold halten. Der Sachwert zählt und bringt eine Stabilität in mein „Betriebsvermögen“.

    Beste Grüße
    Christian

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