Ein McDonald als Imbiss und für die Diversifikation

Hallo Zusammen,

Februar und viele starren auf die Kleinanleger vs. Hedgefonds bei „GameStop“. Also Investor finde ich es interessant und bin gespannt ob diese Gruppe ein längerfristiger Player an der Börse wird? Es kann aber auch sein, dass der „Zauber“ in ein paar Monaten eine „Börsengeschichte“ und bereits der Vergangenheit angehört.

Der Grund für diesem Beitrag ist aber nur eine kurze Kauf-Information und die Überlegungen dazu. Es gibt Unternehmen die von der Geschichte leben und bei Mr. Market anders arbeitet. Das ist nur ein persönlicher Eindruck, aber Aktien für Immobilien oder Unternehmen wie Wal Mart laufen oft konträr zum Gesamtmarkt. Auch McDonalds zähle ich zu diesen zyklischen Firmen. Das war die erste Überlegung.

Die zweite betrifft mein Depot generell. Darin sind keine „Hotel oder Restaurant“ Firmen vertreten. Es gibt immer zwar Hypes für Speiselokale, die aktuell leiden aber auch immer von modischen Erscheinungen betroffen sind. Eines der wohl „sichersten“ Unternehmen ist eben McDonalds. Mit 37.200 Restaurants in 120 Ländern ist es wohl fast so global aufgestellt wie Coca-Cola.

Auch wenn ich persönlich kein „Burger-Fan“ wie Warren Buffett bin – im Urlaub oder Reisen ist es eine Alternative um „günstig und schnell“ einen warmen Imbiss einzunehmen.

Da ich auf regelmäßige Einkommen achte passt das auch in mein Beuteschema. Die Historie ab 1996 der Dividenden habe ich von Börse.de entnommen. Die Grafik ist aber in EURO:

https://www.boerse.de/dividenden/McDonald-s-Aktie/US5801351017

Beim Nachlesen bei MyDividends wird eine Dividende seit 1976 genannt. Das erscheint mir auch plausibler von der Historie. Die quartalsweisen Dividenden werden jeweils Mitte März, Juni, September und Dezember ausbezahlt.

https://www.mydividends.de/news/mcdonalds-zahlt-seit-1976-eine-dividende/

Die kleinste mögliche Depotposition von 1 Stück kann man auch als möglichen und spontanen Sparplan sehen. Aktuell wollte ich, ausgenommen einem großen Nestlé Kauf-Auftrag auch nicht mehr investieren. Das aktuelle KGV von 33 und Dividendenrendite von 2,5% wäre mir für eine größere Position zu teuer. Daher nur ein Stück zum Start und die monatliche Beobachtung bringt dann etwaige Chancen.

Hier der Kauf um 208 US $ am 01. Februar 2021

UhrzeProduktISINBeschreibungÄnderung
01-02-202120:24MCDONALDS CORPORATIONUS5801351017Währungswechsel (Einbuchung)USD208,00
01-02-202120:24MCDONALDS CORPORATIONUS5801351017Währungswechsel (Ausbuchung)EUR-172,44
01-02-202120:24MCDONALDS CORPORATIONUS5801351017TransaktionsgebührEUR-0,50
01-02-202120:24MCDONALDS CORPORATIONUS5801351017Kauf 1 zu je 208 USD (US5801351017)USD-208,00

Was Mr. Market nun mittelfristig an der Börse machen wird weiß niemand. Ich fühle mich aber mit dem breit diversifizierten Portfolio und stabilen Blue Chip Aktien sehr wohl. Das zocken mit den aktuell volatilen Aktien betrachte ich etwas amüsiert und warte auf die weitere Entwicklung.

Eine erfolgreiche Woche und viele Grüße

Bergfahrten

10 Kommentare zu „Ein McDonald als Imbiss und für die Diversifikation

  1. Hallo,

    kaufst du deine Dividendenaktien generell immer an der „Hausbörse“ ?
    Oder anders gefragt, nach welchen Kriterien entscheidest du den Kaufplatz.

    So wie ich das sehe, hast du ja mc donalds in Dollar gekauft. Also zusätzlich noch ein „Währungsrisiko“ dabei.

    lg. Günter

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  2. Hallo,
    McD habe ich seit 20 Jahren im Depot und habe es nie bereut. Bis vor kurzem sind sowohl Kurs (mit Unterbrechung während der Rinderseuche – 2003 war das glaube ich) als auch Dividende stetig gestiegen. In letzter Zeit hat der Kurs verständlicherweise eine Pause eingelegt.
    Inzwischen zahlen die mir auf mein ursprüngliches Investment bezogen eine zweistellige Dividende von ca. 20 % und das jährlich mit steigender Tendenz. Was will man mehr von einer Aktie.

    Gefällt 1 Person

  3. Hallo Günter,

    diese Frage verstehe ich nicht ganz – oder habe ich da einen groben Denkfehler?

    Entscheidend für das Währungsrisiko ist doch das Unternehmen und wo dieses den Firmensitz hat. Einmal abgesehen von irgendwelchen Steueroasen. Die vielen Handelsplätze dazu sind nach meinem Verständnis sekundär – es entstehen aber andere Kauf- und Verkaufspesen.

    Wenn du heute in Deutschland McDonalds kauft zahlst du einen EUR Kurs der 1:1 dem US $ Kurs zum aktuellen Wechselkurs entspricht. Wenn du verkaufst ist es das selbe umgekehrt. Der Wechselkurs schwankt aber immer durch das Auslands-Unternehmen, egal wo du kaufst oder verkaufst.

    Die Spesen für die unterschiedlichen Börsenkurse oder Währungswechsel von z.B. gestern habe ich nie kontrolliert. Aber ich versuche immer den lokalen Handelsplatz zu nutzen. Nur meine britischen Aktien laufen seit langer Zeit in Frankfurt weil dort die Spesen höher waren.

    Generell versuche ich daher global in Unternehmen und somit auch Währungen investiert zu sein.

    Liebe Grüße
    Christian

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  4. Hallo Felix,

    Glückwunsch zu so einer stabilen und langen Historie! Damit hast du als langfristiger Investor es besser gemacht als meine Trades, die ich viele Jahre gemacht habe. Solche Dividenden wirken sich nach den Jahren eben entsprechend positiv aus – und der Kurs wohl ebenso.

    Leider bin ich entsprechend spät erst in US-Aktien gegangen. Viele Jahre nur Home Bias, dann erst Europa und verhältnismäßig spät in die USA. Meine ältesten Aktien sind wohl max. 5-10 Jahre im Depot.

    Danke für das positive Feedback zu McDonalds und weiter viel Erfolg!

    Viele Grüße
    Christian

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  5. Aber ich versuche immer den lokalen Handelsplatz zu nutzen.

    aaahhh. Das wollte ich wissen. Heisst, deine amerikanischen Aktien hast du beispielsweise vorwiegend an usa-Handelsplätzen gekauft.

    Somit investierst du nicht nur in eine Währung…auch ein guter Ansatz.

    lg. Günter

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  6. Ja, ich Kaufe in den USA weil ich bei Xetra mindestens 2 EUR Kauf- und Verkaufspesen habe. Bei New York oder Nasdaq habe ich nur 50 Cent. Steigen natürlich bei größeren Positionen.
    Mir sind die globale Verteilung der Unternehmen auch nach Währung wichtig, nicht nach den Handel der Börsenplätze.

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  7. Jetzt fällt mir noch ein, daß meine Kaufspesen bei meinem Broker in der Regel zwischen 10 und 15 Euro gesamt liegen.
    hmmm beispielsweise 15 stück johnson & johnson im November 2020 um 120 Euro mit knapp 12 Euro Spesen bei Xetra Frankfurt. gekauft.
    Mein Broker ist die dadat. Wieso zahlst du so „wenig“ bei deinem Broker. Dadat ist steuereinfach, schon klar und auch von mir bevorzugt. Aber der Unterschied scheint mir doch sehr gewaltig in den Spesen zu sein.

    lg. Günter

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  8. Ähnliche hohe Spesen bezahle ich noch bei meinem Depot und Hausbank bei Easybank.
    Durch das gestiegene Volumen bin ich ab 2017 nun auf DEGIRO umgestiegen. Günstig, aber ich muss mir die Einkommensteuer selbst jährlich machen. Wichtig ist aber auch das Vertrauen und ob alles funktioniert.

    Empfehlung für Österreich und die aktuellen Banken & Broker kann ich Andreas empfehlen – der testet und berichtet laufend. Homepage habe ich, es gibt aber auch YouTube Filme dazu.

    https://www.broker-test.at

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  9. Kenn ich, den youtube-Kanal. Trotzdem Danke für den Tip.

    Wie auch von Andreas erwähnt, ist die Auswahl bei steuereinfachen Brokern in Österreich eher bescheiden.
    Thats life.

    Gsund bleiben
    lg. Günter

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